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Tue, 04. December 2012 – 20:48

Da werden nun also auch noch die letzten Reste des Tafelsilber verscherbelt:

Der angeschlagene Handyhersteller Nokia verkauft sein Hauptquartier im finnischen Espoo und mietet es langfristig vom neuen Eigentümer zurück. Der finnische Immobilieninvestor Exilion zahlt für das Gebäude 170 Millionen Euro, teilte Nokia am Dienstag mit. Der Verkauf solle bis Ende des Jahres über die Bühne gehen. “Wir hatten zuvor bereits betont, dass Immobilienbesitz nicht zu unserem Kerngeschäft gehört”, erläutert Finanzvorstand Timo Ihamuotila das Geschäft. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben seit1997 seinen Hauptsitz in der Anlage, die rund 48.000 Quadratmeter umfasst.

Wie Heise berichtet ist bei den Finnen auch weiterhin keine Trendwende erkennbar; nachdem man sich frueher dieses Jahr schon von wichtigen Software-Projekten wie Qt getrennt hat, blieb nicht mehr sonderlich viel uebrig, was sich noch zu Geld umsetzen liesse. Von der Produktseite her waere es insgesamt natuerlich deutlich gesuender, wenn die Verkaeufe an Mobiltelefonen wieder anspringen wuerde, aber wie wohl schon mehrfach angemerkt sehe ich die selbstgewaehlte Abhaengigkeit von Microsoft als einene sonderlich aussichtsreichen Schritt. Die Zeiten, zu welchen das Unternehmen schwarze Zahlen geschrieben hat sind schon eine ganze Weile her… und eine Trendwende scheint nicht in Sichtweise zu sein.