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Fri, 14. December 2012 – 12:13

Wie ich gerade via Heise News erfahren habe, gibt es bei last.fm mit dem Beginn des kommenden Jahres eine Aenderung, was das Streaming-Angebot betrifft:

Der Musikdienst Last.fm hat diverse Änderungen bei seinem personalisierten Internet-Radiodienst angekündigt. So wird man das Streaming-Angebot ab 15. Januar 2013 auch in Deutschland, den USA und Großbritannien nur noch über den Webbrowser kostenlos (aber mit Werbeunterbrechungen) hören können. Will man das personalisierte Radio per Desktop-Client hören, wird man künftig ein kostenpflichtiges Abo abschließen müssen. Eine neue Version der Desktop-Software Audioscrobbler für Windows und Mac OS X befindet sich momentan in der offenen Beta-Phase.

Auch wenn ich in der ganzen Zeit nicht so sonderlich haeufig davon Gebrauch gemacht habe, so ist das personalisierte Radio schon eine sehr nette Sache: wenn man einfach mal auf musikalische Erkundungstour gehen will, ist dies eine recht elegante Methode um neue Kuenstler kennenzulernen. Je nach dem auf welche Weise man das Radio anschmeisst bekommt man entweder Dinge zu hoeren, welche sich am bisherigen Musikgeschmack orientieren, oder aber man kann einen komplett anderen Ausgangspunkt waehlen um von dort aus auf Entdeckungsreise zu gehen.

Liest man sich die Meldung weiter durch, dann gibt es durchaus einen Hinweis darauf, aus welcher Ecke denn diese Umstellung kommen koennte:

2007 hat der US-Medienkonzern CBS Last.fm aufgekauft Seitdem experimentiert Last.fm mit verschiedenen Geschäftsmodellen, steht inzwischen aber zunehmend im Schatten von Musik-Flatrates wie Spotify, Simfy & Co.

Das klingt fuer mich wieder einmal ein wenig danach, dass hier eine recht gute Idee (und eine darauf aufbauende Community) durch den Versuch damit Geld zu machen zerstoert wird. Ich hoffe mal nicht, dass es soweit kommt.