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Wed, 19. December 2012 – 08:53

Also mir ist so langsam klar, warum es im Bereich Film und Photography den Job des “Digital Asset Manager” gibt, eben einer Person deren Aufgabe es ist, Fluss und Archivierung von digitalen Daten zu ueberwachen und zu verwalten. Selbst als Einzelperson ist es recht leicht Berge an Daten anzuhaeufen, welche in irgendeiner Weise verwaltet werden muessen – da ist es letzten Endes dann auch egal, ob es sich dabei um Bilder, Filme, Musik oder Dokumente handelt. Wenn ich mir alleine anschaue, was sich mittlerweile bei mir an Dokumenten rund um die Arbeit angehaeuft hat, dann wird recht schnell deutlich, dass ohne ein minimales Organisationsschema nach einer kurzen Zeit kein Durchkommen mehr moeglich ist. Da bin ich zumindest schon einmal ganz froh, dass ich alles an Material weitestgehend unter Versionskontrolle habe, womit mir nicht nur moeglich ist fruehere Versionen wieder auszugraben, sondern auch recht schnell Backups und Kopien zu machen. Das alles verlangt aber trotzdem immer noch, dass man ein wenig Ordnung in den Sachen hat, denn schliesslich soll es ja nach wie vor moeglich sein Dinge wiederzufinden (bringt ja nicht sonderlich viel, wenn Dinge einfach nur in einem Archiv verschwinden und dann nicht wieder auffindbar sind).

Wie ich jetzt nun wieder darauf komme? Angesichts der Tatsache, dass ich mich vor Ende des Jahres mal noch darum kuemmern will, dass ich die Festplatte in meinem Laptop durch eine SSD ersetzt bekomme (die derzeit stattfindende Preisentwicklung legt nahe, dass dies in der Tat eine Option ist), habe ich mich gestern Abend hingesetzt um erst einmal die notwendigen Hintergrundinformationen ueber mein MacBook Pro zusammenzutragen (so konnte ich unter anderem lesen, dass es sich um ein MacBookPro6,2 handelt, was fuer das weitere Vorgehen sicherlich nuetzlich ist). In diesem Zusammenhang stellte sich dann die Frage wohin eigentlich mit den Notizen; ich hatte zwar vor einer Weile schon eine Reihe an Anmerkungen in Sachen Storage im Bereich Photographie abgelegt, aber mittlerweile ist es doch etwas allgemeiner. Vor die Wahl gestellt, ob ich meine Dokuwiki oder Emacs Org-Mode zum abspeichern verwende, habe ich mich noch einmal auf der Festplatte umgeschaut, wo die Informationen denn am besten hinpassen wuerden. In diesem Zuge ist mir dann aufgefallen, dass sich unter der Haube der Wiki einiges an Daten abgesammelt hat, welche laengst schon umgezogen sind, so dass die dort befindliche Kopie nicht mehr noetig war; demnach habe ich also die paar Minuten Wartezeit am Bonner Bahnhof damit zugebracht mich ein wenig durch die Ordner durchzuwuehlen und dort aufzuraeumen. Hat sich gelohnt, denn immerhin konnte ich auf diese Weise gut drei Gigabyte an Fotos ausmisten, welche da nicht mehr hingehoerten – das schafft wieder Platz auf der Festplatte.