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Mon, 07. January 2013 – 14:11

Also ich finde da merkt man doch schon, wie sehr sich die Fuesse an die zusaetzliche Freiheit gewoehnen, wenn man ihnen diese mal fuer eine Weile einraeumt. Nachdem ich vor allen Dingen den Sommer ueber mit den Fivefingers draussen unterwegs war, bin ich Herbst auch dazu uebergegangen die Schuhe beim Sport zu tragen. Waehrend es beim Yoga ja eh Sinn macht die Schuhe aus zu lassen um einfach mehr Koepergefuehl zu haben, gab es meiner Ansicht nach keinen wirklichen Grund bei den Fitness-Kursen die Fuesse unnoetig einzuengen. Bei so etwas wie “Hot Iron” wird eh nicht sonderlich viel durch die Gegend gelaufen, sondern ein stabiler und sicherer Stand ist hier viel wichtiger; wenn ich dann dann den Druck durch die Gewichte ueber eine grossere Flaeche ableiten kann, dann macht dies schon einen Unterschied (siehe auch Barefoot-like fitness). Wie gross genau dieser Unterschied wirklichist, habe ich letzte Wochen merken koennen, als ich dann doch (nach laengerer Zeit) auf die Turnschuhe zurueckgreifen musste; da die Fivefingers recht frisch aus der Waesche gekommen waren, gab es nicht ausreichend Zeit diese bis zur naechsten Sportstunde zu trocknen. Da es ja nicht so sonderlich angenehm ist mit feuchten Schuhen durch die Gegend zu laufen, brauchte ich also eine Alternative. Wie ich allerdings feststellen musste ist die zusaetzliche Bewegungsfreiheit an den Fuessen etwas, das ich nicht missen moechte; wie auch ansonsten beim Wandern hat man schon nach kurzer Zeit das Gefuehl eingeschraenkt zu sein und im Stand weniger Stabilitaet zu haben. Gerade letzteres mag nicht so ohne weiteres fuer jeden nachvollziehbar sein, gehen die meisten anscheinend doch davon aus, dass ein entsprechender Schuh fuer den noetigen Halt sorgt: wie ich aber aus eigener Erfahrung zu berichten weiss, ist es nicht notwendigerweise die seitliche Stabilisierung, welche in den Sportstunden zum Tragen kommt, sondern viel mehr die Auflageflaeche, ueber welche sich das darauf lastende Gewicht verteilen laesst. Was zusaetzlich noch als weiterer Punkt hinzukommt ist, dass durch die dickere Sohle der Sportschuhe der direkte Kontakt mit dem Boden verloren geht – das ist natuerlich besonders schade bei Uebungen, welche bei entsprechender Ausfuehrung gleich noch eine Fussmassage mitliefern.

Mit den Sportschuhen war ich einmal letzte Woche beim Sport; nach dieser Erfahrung und dem recht unmittelbaren Vergleich am gestrigen Sonntag kann ich nur sagen, dass ich in Zukunft noch einmal in ganz besonderer Weise darauf achten werde, dass immer mindestens ein paar Fivefingers einsatzbereit ist.