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Thu, 10. January 2013 – 09:31

Fuer jemanden der ueber die deutschen Landesgrenzen hinweg auf der Suche nach beruflichen Kontakten ist (oder diese pflegen moechte), war wohl schon lange klar dass XING nur begrenzt geeignet ist:

Das weltgrößte Karriere-Netzwerk LinkedIn hat die Schwelle von 200 Millionen Mitgliedern übersprungen. Damit erreicht die auf berufliche Nutzung spezialisierte Online-Plattform etwa ein Fünftel der Mitglieder von Facebook und hat zuletzt ein ähnlich schnelles Wachstum erreicht. Erst im März vergangenen Jahres hatte das US-Unternehmen die Marke von 100 Millionen Mitgliedern geknackt. Jede Sekunde kämen zwei neue Nutzer hinzu, teilte LinkedIn mit.

Wie die Meldung auf Heise News weiter ausfuehrt, hatte LinkedIn lange Zeit einen klaren US-Schwerpunkt – dies scheint sich aber mittlerweile geaendert zu haben:

Inzwischen haben sich aber bereits 64 Prozent der Nutzer außerhalb der USA angemeldet. In den deutschsprachigen Ländern hat LinkedIn mehr als drei Millionen Mitglieder und ist damit etwa halb so groß wie der hiesige Marktführer Xing. Nach den USA gibt es die meisten Miglieder in Indien, Brasilien, Großbritannien und Kanada.

Da ich selber ja in beiden Netzwerken praesent bin, kann ich schon ein wenig die Unterschiede – sowohl in den Angeboten als auch in den darin zu findenden Leuten – nachvollziehen: XING setzt recht eindeutig den Schwerpunkt auf den den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Oesterreich), waehrend LinkedIn deutlich globaler aufgestellt ist. Dementsprechend macht es schon einen Unterschied was fuer Kontakte oder Jobs man sucht: beschraenkt man sich alleine auf den deutschsprachigen Raum, dann bietet XING nach wie vor wohl die groesseren Chancen, alles was aber ein wenig ueber diesen Tellerrand hinausgeht, geschieht dann aber an anderer Stelle.