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Thu, 24. January 2013 – 19:49

Auch wenn ich jetzt sicherlich nicht vorhabe die komplette Fahrt ueber wieder einen Blog-Eintrag nach dem anderen zu schreiben, so wollte ich wenigsten mal noch eine Kleinigkeit fertigstellen, mit welcher ich gestern Abend begonnen habe. Nachdem es ein wenig ruhiger auf den Fluren geworden ist, habe ich mir ja noch einmal meine Kamera geschnappt um wenigstens mal ein paar erste Aufnahmen vom Rest Insitutes zu machen. Ich wollte es ja nicht gleich in der ersten Woche uebertreiben, aber in diesem Fall koennen Bilder wirklich mehr erzaehlen als viele Worte (oder zumindest eine sehr grosse Hilfe dabei sein).

SRON Kaffeeraum

Was auf dem obigen Bild zu sehen ist, waere einer der zentralen Anlaufpunkte fuer die Versorgung mit zum Arbeiten notwendigen “Drogen”: den beiden Machinen hinter der Theke sind diverse Arten an Kaffe zu entlocken (was mich persoenlich natuerlich nicht so sonderlich interessiert), sondern auch Kakao und heisses Wasser. Ich wuerde bei Letzterem das Wort “heiss” vielleicht nicht zu sehr betonen wollen, denn zum vernuenftig Tee aufgiessen finde ich reicht die Temperatur eben doch nicht aus. Das gleiche gilt leider auch den links daneben befindlichen Hahn mit der Aufschritt “kochendes Wasser” – auf Dauer muss ich mir mal ueberlegen, wie sich diese Situation verbessern laesst, denn ich wuerde schon mal stark behaupten, dass es schon einen schmeckbaren Unterschied macht, mit welchem Wasser ein Te zubereitet wird (und damit meine ich nicht nur so Dinge wie Chlorgehalt, etc.).

Weitere Details:

  • In den Schrank unter den Kaffeemachinen eingebaut ist ein Kuehlschrank, so dass ich bereits eine Moeglichkeit gefunden habe die Milch fuer den Tee zu lagern.
  • Die Vorderseiten der beiden Kaffeemachinen sind sorgsam mit Bildern von Satelliten ueberklebt, bei welchen SRON beteiligt gewesen ist. Ueberaupt sind ueberall im Gebaeude Bauteile und Modelle von allerlei Satelliten und Detektoren aufgebaut: kleinere Teil passen in Regale und Glasschraenke, groessere Teil sind auf den Gaengen aufgestellt.
  • Wie schon mehrfach gesehen (und eigentlich auch zu erwarten) foerdert so ein HDR Bild Details zu Tage, welche auf einer einzelnen Aufnahme typischerweise veborgen bleiben. Besonders deutlich wird dies an den Relektionen der orangenen Quadrate auf der Vorderseite der Bar (oder was sonst die beste Beschreibung dafuer waere): ich habe mir eben noch einmal die Einzelbilder angeschaut, weil ich den Verdacht handelte, dass es sich um durch Unreinheiten auf dem Objektiv entstandene Artefakte handeln koennte – dem ist aber nicht so. Waehrend die recht kraeftigen Reflektionen an den Aussenkanten auf einigen Einzelbildern zu erkennen sind, tauchen die etwas schwaecheren Felder zur Mitte hin alleine in dem HDR auf. Immer wieder schoen zu sehen, welche Details sich mit der Technik herausarbeiten lassen.