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Fri, 22. February 2013 – 09:37

Seit ich angefangen habe die diese Aufnahmetechnik zu erkunden, sind mittlerweile eine ganze Reihe von HDR Bildern entstanden, welche durchaus recht unterschiedliche Szenerien wiedergeben. Was bisher allerdings noch komplett gefehlt hat war, es auch einmal bei Nacht mit einer Blichtungsreihe zu versuchen. Wenn ich es recht bedenke, gab es bisher noch nicht so sonderlich viele Gelegenheiten, bei Nacht durch die Gegend zu laufen und zu photographieren. In der Vergangenheit habe ich dies ja durchaus ein paar Mal geschafft, aber die mit zurueck nach Hause gebrachten Bilder waren stets Einzelbelichtungen. Wenn ich allerdings bedenke, wie oft mir HDRI schoen ermoeglicht hat Details in den Bildern sichbar zu machen, welche andererseits unsichtbar geblieben waeren, so lag schon der Schluss nahe, dies auch einmal bei Nachtaufnahmen zu testen. Auch wenn ich dies erst in der Nacht von Mittwoch auch Donnerstag ein wenig ausgibiger getestet habe, so hatte ich bereits in der vergangenen Woche einen Versuch unternommen, wie denn dabei herauskommen kann, wenn ich den naechtlichen Farben mit Belichtungsreihen zu Leibe ruecke…

SRON exterior in HDR

Von der phototechnischen Seite her sollte man hier vielleicht anmerken, dass die Gesamtmenge an Licht, welche innnerhalb der Szenerie zur Verfuegung stand, deutlich ueber dem lag, was unter normalen Umstaenden vorzufinden waere: nicht nur hatte es geschneit, sondern der Himmel war nach wie vor mit einer dichten Wolkendecke ueberzogen, so dass die komplette Stadt wie unter einer leuchtenden Kuppel lag, welche zur Erde zurueck strahlte. Als ich um kurz nach neun aus dem Institut aufgebrochen bin, war ich recht verbluefft darueber, wie hell es draussen vor der Tuer war. Da ich kurz zuvor noch ein paar Aufnahmen von der neuen Arbeitsumgebung im Buero gemacht hatte, war ich noch ein wenig in Photographie-Laune, so dass es mich recht wenig Ueberwindung kostete das Stativ noch einmal aus der Tasche zu fischen und mich auf die Suche nach einer geeigneten Perspektive zu machen. Letzten Endes bin ich aber was dies betrifft ein wenig eingeschraenkt, denn ich mit dem GorillaPod unterwegs bin: extremere Blickwinkel (wie zum Beispiel direkt nach oben) lassen sich auf fehlenden Stabilitaet leider realisieren – fuer mich einfach ein weiteres Argument dafuer, dass ich demnaechst mit dem groesseren Stativ losziehen muss. Was ich aber grundsaetzlich an der Szenerie interessant finde ist, dass sowohl der Schnee auf dem Boden als auch die dichten Wolken am Himmel recht viel Licht bereitstellen, so deutlich mehr Details sichbar werden, als dies anderweitig der Fall waere – was dies betrifft duerften die Chancen in Richung Fruehling aber wohl eher abnehmen, es sei denn das Wetter haelt noch ein paar Ueberraschungen bereit.