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Fri, 08. March 2013 – 12:28

Jetzt ist es fast schon eine Woche, dass ich die Schluessel fuer die Wohnung hier in Utrecht in den Haenden habe… da wird es doch auch mal Zeit endlich ein paar photographische Eindruecke von der neuen Bleibe sehen zu lassen. Zugegeben, sonderlich viel spektakulaeres gibt es nicht, aber schliesslich geht es mir ja darum das wiederzugeben, was sich hier vor Ort vorfinden laesst…

Eingangsflur der Wohnung in Utrecht

Kommt man durch die Eingangstuere ins Haus, so landet man zunaechst in einem kleinen Flur: von hier aus geht in drei Richtungen weiter – einmal die Treppe hinauf zu drei Zimmern, direkt rechts ab zu meiner unmittelbaren Nachbarin und geradeaus waere dann die Tuere zu meiner bescheidenen Unterkunft. Von den Mitbewohnern habe ich bisher erst einen zu sehen bekommen; ein wenig mag dies natuerlich auch daran liegen, dass mein Tag so strukuriert ist, dass ich morgens einigermassen zeitig aus dem Haus verschwinde und abends irgendwann zwischen sechs und acht wieder zurueck komme. Mit einer Ausnahme – wo ich zu Fuss vom Bahnhof aus unterwegs war – habe ich mich an den Abenden recht schnell zurueckgezogen, um entweder noch ein wenig zu programmieren oder mich weiter durch die erste Season von “Dollhouse” zu schauen (ich glaube zu letzterem Punkt muesste ich auch noch einmal ein paar Worte verlieren…).

Flur der Wohnung in Utrecht

Der Flur hinter der Eingangstuer zur Wohnung, welche auf dem ersten Bild ja schon zu sehen war, ist recht schmal (wie man anhand des Bildes wohl erahnen kann); hauptsaechlich duefte dies wohl der Tatsache geschuldet sein, dass zwischen der Treppe ins Obergeschoss und der Nachbarwohnung nicht sonderlich viel Platz ist. Die Tuer auf der linken Seite gehoert zum Badezimmer; typisch niederlaendischen Verhaeltnissen folgend ist dieses recht spartanisch und ist sogar noch einen Tucken kleiner als in der Amsterdamer Wohnung. Das heisst zwar noch nicht, dass man auf der Toilette sitzen bleiben kann um sich zu duschen, aber fuer mich wird es unter der Dusche doch ein wenig eng. Dem Bad sieht man recht gut an, dass es nachtraeglich eingebaut wurde: die umgebenden Waende sind weitestgehend aus Holz, welches anschliessend abgedichtet wurde – das ganze hat also ein wenig den Charme von einem Verschlag, duerfte aber fuer die grundlegenden Beduerfnisse ausreichen. Womit ich es aber leider erneut (nach meiner Erfahrung in Amsterdam zu tun habe ist, dass es aufgrund der improvisierten Konstruktion kein Waschbecken im Bad gibt – Zaehne geschieht also wieder in der Kueche.

Schlafzimmer der Wohnung in Utrecht

Laesst man den Kuechenbereich hinter sich, dann gelangt man in das eigentliche Zimmer der Wohnung. Dass sich auch hier keine grosszuegig besetzten Theaterproduktionen auffuehren lassen ergibt sich recht schnell, wenn man sich an noch vorhandenen Abdruck auf dem Teppichboden orientiert: hier hat bei meiner Vormieterin das Bett gestanden (und ich rede hier nicht ueber ein 1.80m Doppelbett). Um aus den Gegebenheiten das Beste zu machen sind wir ein paar unterschiedliche Varianten durchgegangen: worauf es aber nun wohl mit ziemlicher Sicherheit hinauslaufen wird ist, dass ich eine Kombi-Loesung waehlen werde. Statt einem (wie auch angedachten) Hochbett oder einem an der Wand hochklappbaren Bett werde ich wohl ein oder zwei Sitzwuerfel aus Bonn mitnehmen, welches sich (je nach Zustand) als Bett, Couch oder Tisch verwenden lassen. Der Vorteil an dieser Loesung ist eindeutig, dass ich so recht platzsparend die Dinge untergebracht kriege, welche den Innenraum der vier Waende bewohnbar machen.

Wohnung in Utrecht

Was man der Wohnung bei all ihren Maengeln als ein deutliches Plus anrechnen kann, ist dass es zur Rueckseite einen kleinen Hof gibt, welcher vor allen Dingen bei gutem Wetter wie ein extra Raum nutzen laesst. Gut, augenblicklich ist es noch nicht so warm, dass ich mich abends mit dem Laptop draussen an die frischen Luft setzen wuerde, aber was noch nicht ist kann ja noch werden.