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Tue, 02. April 2013 – 11:36

Da ich heute Morgen wach geworden bin, noch ehe sich der Wecker melden konnte, habe ich beschlossen den Tag ein wenig frueher anzugehen. Folgerichtig bin ich bereits kurz vor halb neun von zuhause aufgebrochen – die Ueberlegung dahinter auch ein wenig, dass ich auf diese Weise vielleicht etwas frueher aus dem Institut verschwinden kann, so dass ich etwas mehr vom Abend habe. In wie weit mir diese Aktion nun aber wirklich einen Zeitvorteil gebracht hat, darueber laesst sich durchaus streiten: es macht wirklich einiges aus, um welche Zeit man sich auf den Weg macht. Auch wenn ich dies bisher noch nicht in der Weise erfahren konnte, so habe ich heute gesehen, was fuer einen Unterschied eine halbe Stunde machen kann: waehrend die Situation auf den Strassen kurz nach neun einigermassen ertraeglich ist, kriegt man um halb neun keinen Fuss auf den Boden: von der Kreuzung bei mir um die Ecke bis hin zur Autobahnaufbahn eine einzige Schlange an Autos. Aber der Stop und Go alleine war noch nicht alleine was mich schon ein wenig erschrocken hat: es ist vor allen Dingen die Tatsache, dass die Autos fast ausschliesslich mit einer einzigen Person besetzt sind. Wenn ich mir ueberlege, wie deutlich sich der alleine schon dadurch Verkehr reduzieren liesse, wenn zumindest zwei Personen ein Auto teilen wuerden – es kann mir doch keiner wirklich weiss machen, dass dies sonderlich zur Lebensqualitaet beitraegt, sich jeden Tag auf diese Weise durch den Berufsverkehr zu quaelen.