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Fri, 19. April 2013 – 09:05

Und wieder einmal Christophe Godin… Der Mann ist einfach der helle Wahnsinn: eben nicht einer von den “ich kann schneller spielen als Du gucken kannst” Gitarristen, sondern jemand der mit einer Mixtur aus handwerklichem Ausnahmekoennen und musikalischem Experimentiergeist ans Werk geht (und sich allem Anschein nach selber auch nicht immer ganz so ernst nimmt).

Godin is known for his sense of humour, virtuosic guitar skills, energetic performances and overall wacky personality. These traits can be best observed in one of his live performances, where he does both the vocals and guitar parts in the Jimi Hendrix classic “Little Wing”. Instead of playing the chords as they would normally be played, Godin played the arpeggiated versions of those chords using the sweep picking technique, all the while singing in time with his playing.

Wie bei musikalischen Entdecken mittlerweile recht typisch, ist der Weg dorthin wieder einmal nicht so ganz direkt verlaufen: ich hatte eigentlich noch ein wenig die Musiksammlung auf meinem Laptop organisiert – was im wesentlichen darin besteht Alben in iTunes zu importieren, mit Metadaten zu versehen und das Album-Cover hinzuzufuegen – um dabei festzustellen dass das Metal Kartoon Album noch ohne Bild war. Folgerichtig habe ich mich mal schnell noch auf die Suche gemacht, um diese Luecke zu schliessen; dass ich bei dieser Gelegeheit natuerlich unweigerlich an die Musik selber erinnert wurde, duerfte wohl wenig verwundern. Auf eben diese Weise bin ich dann wieder bei Christophe Godin gelandet. Da ich mich aber noch bestens daran erinnern konnte eine Reihe Musikstuecke auf YouTube gefunden zu haben, bin ich schnellstens dorthin gewechselt, um mich auf diese Weise noch ein wenig musikalisch zu versorgen (was beim Programmieren ja eh nicht schaden kann). Auf diese Weise bin ich dann auf ein Video gestossen, welches mir bisher noch nicht ueber den Weg gekommen war: Jazz Metal Soloing, Vol. 1 ist eine Zusammenstellung an Jam-Tracks, ueber welche Godin improvisiert. Was bei dieser Gelegenheit auf die Gehoergaenge niederprasselt ist eine Mixtur, welche sich unterschiedlichster Stile bedient, ohne dabei wirklich an Eingaengigkeit einzubuessen.

Auch wenn meine eigentliche Aufmerksamkeit auf der Musik lag (also im akustischen Bereich), so habe ich die optische Komponente nicht komplett vernachlaessigt. Bei Christophe Godin empfielt sich dies definitiv, denn bei dem Mann ist die Koerpersprache fester Bestandteil der Performance; auf diese Weise ist das Fenster mit dem Video nicht irgendwo im Hintergrund verschwunden, so dass ich Gelegenheit hatte den Titel mitzulesen – “Jazz Metal Soloing”. Was exakt ich mir unter “Jazz Metal” vorzustellen habe, weiss ich nicht, aber wenn es sich dabei um eine Fusion von recht unterschiedlichen Musikstilen handelt, dann ist dies in jedem Falle interessant. Also mal ein wenig nachgesucht und recht schnell erste brauchbare Informationen gefunden: The Origin And Evolution Of Jazz Metal bietet vor allen Dingen eine Uebersicht ueber massgebliche Bands und Alben… also genau die Information um damit auf die Suche nach neuem Hoerfutter zu gehen. Ob ich jetzt unbedingt alles davon antesten muss, aber mindestens zwei der Alben scheinen mir als Pflicht, wenn ich mein musikalisches Wissen in diese Richtung erweitern will:

Da sich dies bis hier hin schon als recht erfolgreich erwiesen hat, werde ich mir also noch einmal YouTube vornehmen muessen, um auf diese Weise Hoerproben an Land zu ziehen. Wohin die Reise dann weitergeht, da lasse ich mich einfach mal ueberraschen.