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Thu, 09. May 2013 – 13:57

Nach der ersten kurzen Meldung noch am gestrigen Abend, hier mal noch ein paar visuelle Eindruecke von der Veranstaltung im Rotslab. Von den insgesamt 234 aufgehobenen Bilder – ja, es sind schon einige beim ersten Sichten rausgeflogen – sind bereits 37 exportiert worden und wachten darauf zugestellt zu werden; wie ich dies extakt machen werde weiss ich noch nicht, aber die einfachste Loesung scheint mir wieder einmal zu sein eine geschuetzte Sammlung auf Flickr anzulegen und dann den diversen Leuten Zugriff darauf zu geben.

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Was obiges Bild durchaus von typischer Graffiti unterscheidet ist der Prozess, welcher fuer die Erzeugung durchlaufen wurde: waehrend die Verwendung von Schablonen fuer sich genommen nicht unbedingt etwas neues darstellt, kann wohl nicht jeder Sprayer fuer sich in Anspruch nehmen eben jene Schablone mit einem Lasercutter angefertigt zu haben. Derartige Werkzeuge sind es, welche bei Rotslab fuer Interessierte zugaenglich gemacht werden. Wer bereit ist sich ein wenig mit der dahinterliegenden Technik zu befassen (welche mittlerweile nicht mehr sonderlich kompliziert ist), der findet hier eine Umgebung in welcher die eigene Kreativitaet zur Erzeugung physikalischer Objekte ausleben laesst.

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In die gleiche Kategorie fallen auch die beiden 3D-Drucker, welche im Lab aufgestellt sind: basierend auf einem 3D Modell laesst sich das entworfene Objekt Lage fuer Lage in die reale Welt uebertragen… und dann anschliessend sogar mit nach Hause nehmen. Die Bandbreite dessen, was sich auf diese Weise erzeugen laesst ist recht umfangreich: alles von Phantasie-Figuren bis hin zu Haushaltsgegenstaenden (Becher sind anscheinend recht beliebt fuer erste Versuche). Was die Grosse betrifft liegen die Begrenzungen derzeit vor allen Dingen in der Groesse des Drucker (ich denke mal, dass wir uns da im Bereich eines Wuerfels von ungefaehr 20 cm Kantenlaenge bewegen), aber da wird sich mit der Zeit sicherlich noch einiges dran aendern.

Rotslab workshops

An Ideen und Begeisterung scheint es in jedem Fall nicht zu mangeln: so wurden in den diversen Praesentationen nicht nur diverseste Vorhaben vorgestellt, sondern wer ein wenig mit offenen Augen unterwegs war, konnte noch den einen oder anderen Hinweis ausfindig machen. In wie weit genau ich mich da einbringen werde kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen; was ich zunaechst einmal machen werde ist, dass ich die am gestrigen Abend geschossenen Bilder an die Rotslab-Macher weiterleiten werde… mit der Erinnerung daran, dass ich durchaus daran interessiert waere mich an der Dokumentation der diversen Aktivitaeten zu beteiligen. Schauen wir einfach mal, was sich daraus ergibt.