{title:}

Sat, 01. June 2013 – 00:32

Das war durchaus ein vollgepackter, aber durchaus interessanter Tag; ich musste gerade schon ein weniger ueberlegen, aber ich denke mal grundsaetzlich war dies sicherlich eine nette Exkursion – das in dem Rahmen nicht immer unbedingt die Zeit bleibt fuer die Dinge, welche man sich einfach noch einmal etwas genauer anschauen moechte, duerfte nicht sonderlich ueberraschen. Um aber einen Eindruck von der Stadt und der naeheren Region zu kriegen war dies schon ziemlich gut.

GPS positions Alanya

Zunaechst – nach der Busfahrt von etwas ueber eine Stunde – haben wir uns die alte Stadt angeschaut, welche oben auf dem Berg liegt. Felsen waere vielleicht eine bessere Bezeichnung, denn schliesslich ist es mehr ein Vorsprung, welcher in das Meer hineinreich; dort haben sich wohl diverseste Leute niedergelasssen, unter anderem wohl auch Piraten, welche von hier aus das einsehbare Mittelmeer unsicher gemacht haben. Diesem Umstand ist dann auch zu verdanken, dass so ziemlich alles, was um das Wasser herum geschieht, fuer die Touristen unter dem Schlagwort Piraterie verkauft wird (was haeufig recht kitschig ausfaellt).

Iron gate in the castel ruins

Nach dem Rundgang durch die Burganlagen (wovon natuerlich nicht mehr sonderlich viel steht), ging es dann wieder mit einem kleinen Bus hinunter in den Hafen; von dort aus gab es dann einen etwas eine Stunde dauernden Bootsausflug mit dem Boot um den Felsen herum (was dann auch die GPS Punkte im Wasser erklaert – nicht damit sich jemand wundert). Fuer das anschliessende Mittagessen ging es dann aber ein gutes Stueck aus der Stadt raus, hinauf in die Berge.

GPS positions Alanya trip

Das dortige Restaurant koennte fast schon als einer der Highlights der Tour gelten, denn von der Lage und Konstruktion her war dies definitiv die Kurverei ueber die Bergstrassen wert. In einem Tal gelegen, waren die Sitzplaetze fuer die Gaeste in Form eines Metallgeruestes direkt ueber der Wasserflaeche angebracht; dadurch sass man nur wenig Zentimeter ueber den fliessenden Wasser und konnte das Essen in einem angenehmen Mikroklima geniessen. Ist ein wenig schwer zu beschreiben (auch wenn ich staendig dass Gefuehl habe an einen oder mehrere Filme erinnert zu werden)… daher auch hier ein Foto:

Restaurant in the mountains

Da vor Ort haette ich mich natuerlich eine ganze Weile lang mit der Kamera austoben koennen – geht natuerlich nicht, denn schliesslich ist man ja mit einer Gruppe unterwegs und es gilt ein wenig einen Zeitplan einzuhalten. Trotzdem habe ich es aber doch geschafft, mir ein paar Minuten abzuzweigen (ich muss mir ja nicht den Bauch vollschlagen ohne Ende) und so ein wenig rundzulaufen; die Aufnahmen sind zwar bei weitem noch nicht alle fertig nachberabeitet, aber was ich bisher gesehen habe ist schon recht nett und faengt durchaus ein wenig von der Atmosphaere des Ortes ein.

Tropfsteinhoehle

Als vorletzter Punkt auf dem Programm stand der Besuch in einer Tropfsteinhoehle, noch einmal ein ganzes Stueck weiter oben in den Bergen. Wenn auch ein wenig feucht, so war dies wohl der kuehlsten Ort in der kompletten Zeit bisher hier in der Turkei; gut, dazu musste man auch mehr als 300 Meter hinein in den Berg krabbeln, aber die Landschaft, in welche man dann eintauchte war wirklich beeindrucken. Ich glaube zwar, dass ich eine kleinere Version schon einmal zu Gesicht bekommen habe, aber alleine schon von der Groessenordnung her war dies noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Dass es mit den HDR-Aufnahmen klappen wuerde, haette ich nicht unbedingt erwartet – ueberraschenderweise sind die Aufnahmen doch recht brauchbar geworden.