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Fri, 21. June 2013 – 22:27

So langsam baue ich doch eine recht nette Sammlung an Bildern aus dem Rotslab auf. Neben den Aufnahmen von den Nachbarschaftsabenden und – so wie heute – anderen oeffentlichen Veranstaltungen, versuche ich natuerlich auch das Lab und seine Umgebung zu dokumentieren. Nachdem ich mir ja durch den letzten Abend motiviert nach Jahren endlich mal noch ein Makro-Objektiv zugelegt habe, bieten sich da natuerlich noch eine weitere Moeglichkeiten einen Ort photographisch zu erkunden. So kommt es dann auch, dass es mir heute gelungen ist ein Bild von dem 3D-Printer in Aktion zu machen, welches (so hoffe ich zumindest) recht gut erkennen laesst, wie der Druckprozess selber eigentlich funktioniert.

3D-printer at Rotslab

Dass ein Object ja nicht einfach ausgeschnitten, sondern Schicht fuer Schicht aufgebaut (oder aufgetragen) wird, habe ich ja bereits einige Male beobachtet; was diesen Vorgang allerdings die Detail betrifft, so ist dies mit dem blossen Auge recht schwer zu erkennen – die Bewegungen der Druckerduese sind sehr schnell und finden auf sehr kleinem Raum statt. Da ist es schon ein entscheidender Vorteil diesen Prozess verlangsamen (oder einfrieren) und vergroessern zu koennen. Es ist genau unter diesen Umstaenden, wo ein Makro wirklich hilfreich ist: diese feine Fadenstruktur, welche in dem Bild sichtbar wird, macht bei einiger Ueberlegung natuerlich vollkommen Sinn – es ist schliesslich eine Duese, mit welcher der erhitzte Material aufgespritzt wird, dann anschliessend auszukuehlen.