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Sat, 06. July 2013 – 23:31

Hier ist noch eine Kleinigkeit, welche mir heute unter die Augen gekommen ist: als langjaehriger Leser der Heise News habe ich schon einige Male die Browser-Statistiken zu sehen bekommen, welche in regelmaessigen Abstaenden von diversen Anbietern publiziert werden. Waehrend ich dies typischerweise eher nur so als eine Randnotiz wahrnehme, war es diesmal doch die Ueberschrift, welche mir ein wenig neugieriger gemacht hat; unter dem Titel Chrome läuft allen davon liest sich da:

Chrome zieht der Konkurrenz davon: Googles Web-Browser kommt in der aktuellen Statistik der Marktforscher von Statcounter weltweit auf knapp 43 Prozent. Damit steigerte Google seinen Anteil gegenüber dem Jahresanfang 2013 um gut 6 Prozentpunkte. Auf dem zweiten Platz liegt zwar immer noch Microsofts Internet Explorer, doch dessen Anteil schrumpfte in den vergangenen sechs Monaten von 30,7 auf 25 Prozent. Der drittplatzierte Firefox nimmt aktuell gut 20 Prozent des Marktes ein gegenüber 21,2 Prozent vor einem halben Jahr. Apples Safari ließ bei knapp 8,4 nur um Prozentbruchteile nach.

Rein fuer diese Diskussion selber ist durchaus interessant zu beobachten, dass es da einen Unterschied zwischen den internationalen und den deutschen Zahlen gibt; schaut man naemlich ins Inland, dann gibt es allem Anschein nach immer noch einen anderen Favouriten:

In Deutschland liegt weiterhin der Firefox vorn. Er kam nach der Zählung von Statcounter auf 45 Prozent gegenüber knapp 47 Prozent vor sechs Monaten. Chrome überholte hierzulande den Internet Explorer im April. Googles Web-Browser verzeichnet nun 23,5 Prozent (21 Prozent im Januar 2013), der Internet Explorer 19 Prozent (21). Der Safari kommt in Deutschland auf 7,5 Prozent (6,8), Opera stagniert bei etwas über 2 Prozent.

Bis auf den Internet Explorer habe ich jeden der Browser entweder aktuell auf meinem Rechner installiert, oder zumindest zeitweilig installiert gehabt. Auch wenn ich mich da selber seit einer Weile ziemlich auf Firefox eingeschossen habe, soll dies keinesfalls heissen, dass ich nicht hin und wieder mal Aternativen anteste um zu schauen, ob es vielleicht gute Gruende fuer einen Umstieg gibt. Auch wen dies mit den in dem Artikel angemerkten Statistiken nichts zu tun hat, habe ich in der vergangen Woche wieder einmal einen wenig mit Google Chrome gespielt; nachdem die aktuellste Release fuer die diversen Verbesserungen gepriesen wurde, wollte ich mir doch mal selber ein Bild davon machen – bisher allerdings noch nicht mit einem wirklich abschliessenden Ergebnis, so dass ich noch einmal ein paar Tests durchfuehren werden muss. Wenn ich allerdings ganz ehrlich bin, dann ist alleine die Tatsache, dass es sich um ein Produkt von Google handelt, welches aller Wahrscheinlichkeit nach recht eng mit anderen Technologien im Hause verknueft ist, ein kleiner Daempfer: sicher, sollte sich herausstellen, dass der Browser im Hintergrund irgendwelche ungewuenschten Dinge macht, dann wuerde dies wohl recht schnell Schlagzeilen machen (zumindest in den entsprechenden Kreisen), aber bisher fehlt mir einfach noch ein wenig Hintergrundwissen, wie genau der Browser mit so Dingen wie z.B. der Suchmaschine verknuepft sind. Mal schauen, ich werde mir wohl einfach noch einmal eine Woche schnappen, in welcher ich komplett den Browser wechsele, um wirklich mal einen fundierteren Eindruck im alltaeglichen Gebrauch zu erhalten.