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Sat, 13. July 2013 – 23:26

Also da wurde es wirklich Zeit zu gehen… oder sollte ich besser sagen: das Weite zu suchen. Die musikalischen Darbietungen, welche es da gerade noch beim Derletalfest zu hoeren gab, waren jetzt alles andere als dazu geeignet zum Verweilen einzuladen. Da helfen auch noch anders verlautende Anpreisungen:

Der Name steht für Livemusik der absoluten Spitzenklasse.

Das abwechslungsreiche Repertoire reicht von den Rock- und Popklassikern bis hin zu unvergessenen Oldies und Evergreens.

Musik, die ankommt und eine ebenso spritzige wie professionelle Präsentation:

Diese perfekte Mischung hat handmade längst zu einer erfolgreichen Band in und um Hannover werden lassen.

Wer allerdings Stuecke wie “(I’ve Had) The Time of My Life” oder “Eye of the Tiger” so in den Sand setzt weil vor allen Dingen der Gesang nun ueberhaupt nicht in der Lage ist sich mit der Vorlage zu messen, dann wird es wirklich Zeit Abschied zu nehmen.

Zu einer kleinen Abendrunde aufgebrochen hersschte bei uns beiden anfangs noch ein wenig Neugierde doch mal reinzuhoeren was beim Derletalfest denn so in musikalischer Hinsicht geboten wurde; fuer die eher aufgetretenen MayQueen waren wir zu spaet, aber da die Lautstaerke da durchaus ausreichte um dies noch von unserem Hof aus zu hoeren war dies nicht weiter schlimm. Das von Handmade allerdings keine Toene bis zu uns vordrangen, haben ich als fuer eine abendliche Runde erst einmal den Weg in Richtung Derletal eingeschlagen. Erst in der Naehe der Ringstrasse waren dann erste Klaenge zu vernehmen, auch wenn sich ein wenig spaeter herausstellte, dass es sich dabei allem Anschein nach nur um einen Lueckenfueller handelte – fuer den Auftritt des Headliners waren wir dann aber genau richtig. Da die ersten Stuecke da aber nicht so sonderlich beeindrucken wollten, haben wir erst noch einmal einen Abstecher in den Ort gemacht, um dann spaeter noch einmal verbei zu kommen. An der musikalischen Darbietung hatte sich bis dahin allerdings nicht verbessert, vielmehr waren wir nun an dem Punkt angekommen wo es an die wirklich bekannten Stuecke ging. Gerade da wurden aber doch die Schwaechen in den Stimmen der beiden Saenger deutlich… und als dann dass Gequike bei “(I’ve Had) The Time of My Life” losging war der perfekte Zeitpunkt gekommen, um die eigenen Ohren in Sicherheit zu bringen.