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Tue, 30. July 2013 – 19:16

Seit dem Zeitpunkt, wo ich das erste Mal von der strategischen Partnerschaft von Nokia und Microsoft gehoert habe, bin ich skeptisch gewesen. Als Nokia dann damit begonnen hat die eigene Software-ENtwicklung mehr und mehr abzubauen, kam mir schon die Frage auf, wie lange es denn dauern wuerde, bis diese wachsende Abhaengigkeit von Microsoft denn nach hinten losgehen wuerde. Wie Heise News heute in einer Meldung berichtete, ist Nokia mit der seiner Unzufriedenheit nun oeffentlicher geworden:

Nokia bringe regelmäßig neue Modelle heraus, aber mit jeder fehlenden App werde eine Verkaufschance vertan, betonte Biniak. Es sei nicht gut, bis an das Ende des Fiskaljahres zu warten, um Aufgaben abzuschließen, wenn ich schon heute Smartphones verkaufen muss, sagte der Nokia-Manager auf Microsoft gemünzt. In dem Partnerunternehmen müsse sich das Denken ändern. Während die Weiterentwicklung von Windows Phone für Nokia sehr wichtig sei, seien für Microsoft möglicherweise die Projekte Windows, Office, Xbox oder Surface bedeutender.

Interessant, das Nokia nun dahinter kommt, dass es mit dem Handy alleine nicht getan ist; wenn es eines gibt, was sowohl das iPhone als auch die diversen Android Geraete interessant macht, dann ist es die Tatsache, das in beiden Faellen ein umfangreiches und vielfaeltiges Umfeld an Anwendungsprogrammen zur Verfuegung steht – fehlt dies, dann bedeutet ein Smartphone lediglich zusaetzliches Gewicht ohne weiteren Nutzen.