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Wed, 31. July 2013 – 09:28

Nach so etwas habe ich immer wieder einmal gesucht, ohne wirklich fuendig zu werden:

Der in noch mitten in der Entstehung steckende Instant-Messenger Tox setzt für die Verschlüsselung auf die NaCL-Bibliothek, die das Erzeugen der Schlüsselpaare und das Signieren von Nachrichten vereinfacht. Tox verteilt Nachrichten zudem über Peer-to-Peer-Verbindungen direkt zwischen den Tox-Instanzen – eine zentrale Infrastruktur wie etwa bei XMPP/Jabber aus Server und Client braucht es nicht. Die Tox-Clients finden sich stattdessen über Distributed Hash Tables (DHT), das etwa auch das Filesharing-Netz Bittorrent für den serverlosen Betrieb einsetzt.

Wie Heise News berichten, haben sich die Entwickler das Ziel gesetzt, mit Tox einen vollwertigen Skype-Ersatz zu schaffen. Das Projekt befindet sich zwar immer noch in den Kinderschuhen, aber beachtenswert erscheint mir das Vorhaben in jedem Fall.