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Tue, 20. August 2013 – 19:40

Das war alles andere als ein angenehmer Fund, welchen ich da gestern Abend machen musste, als ich im Anschluss an einen recht langen Tag hier in Utrecht in der Wohnung eingetroffen bin: als ich damit begonnen habe di aus Bonn mitgenommenen Lebensmittel auszupacken und im Kuehlschrank zu verstauen, musste ich leider feststellen, dass die Arbeitsplatte rund um das Waschbecken unter Wasser stand. Das war jetzt nicht das erste Mal, dass ich da mit Wasser zu schaffen hatte, aber bisher hatte es sich doch in Grenzen gehalten; gestern Abend allerdings hatte sich der See sogar so weit ausgebreitet, dass das Wasser sich ueber die Kante eine Weg in Richtung Fussboden gesucht hatte. Gluecklicherweise hatte ich genau an der Stelle noch etwas stehen, das in der Lage war die Fluessigkeit aufzufangen, aber das haette auch noch einmal anders laufen koennen. Die ganz offensichtlichen Moeglichkeiten habe ich sofort nachgeschaut: weder aber war der Wasserhahn aufgedreht gewesen, noch war irgendwo an der Wand die Spur eines Leck zu finden. Gut, irgendwoher muss das Wasser aber gekommen sein, so dass ich heute Morgen noch einmal einen genaueren Blick auf die Situation geworfen habe: das einzige, was mir zu diesem Zeitpunkt nachvollziehbar erscheint ist, dass der Dichtungsring am oberen Ende des Wasserhahns undicht ist und daher das Wasser am niedrigsten Punkt der Biegung statt weiter in Richtung Waschbecken zu laufen einfach nach unten auf die Arbeitsplatte tropft. Das werde ich diese Woche in jedem Fall in Erfahrung bringen muessen, damit sich dies abstellen laesst; wenn ich alleine ueber das Wochenende nicht hier bin, dann ist dies vielleicht nicht ganz so schlimm, aber ich habe keinerlei Lust nach einer laengeren Abwesenheit in einen Swimming-Pool zurueckzukehren.