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Wed, 28. August 2013 – 16:26

Ende letzter Woche hatte ich an dieser Stelle auf den Kandidaten-Check hingewiesen, welcher dabei helfen soll die bei der anstehenden Bundestagswahl im eigenen Wahlkreis antretenden Direktkandidaten abzuklopfen:

Mit dem Kandidaten-Check können Sie auf spielerische Weise herausfinden, ob Sie bei wichtigen politischen Themen mit den Kandidatinnen und Kandidaten in Ihrem Wahlkreis übereinstimmen oder nicht. Auf diese Weise erhalten Sie eine Orientierung für die Abgabe Ihrer Erststimme bei der anstehenden Wahl.

Nachdem sich Julia ja schon am Wochenende durch die Fragen durchgeklickt hatte, habe ich mir am Montag Abend auch einmal ein wenig Zeit genommen, um zu schauen in wie weit dieser Check bei der Meinungsbildung behilflich sein kann. Ganz unvoreinenommen bin ich allerdings nicht an die Sache herangangen, denn wie ich da beim Julia ueber die Schulter gucken feststellen konnte, sind die Fragen – oder genauer gesagt: Thesen – nicht unbedingt sonderlich praeziese formuliert. Gerade diese Ungenauigkeit hat dann an einer Reihe von Stellen dazu gefuehrt, dass ich an einer Reihe von Stellen eben nicht ohne weiteres ein klares “ja” oder “nein” Votum abgeben konnte. Ein Resultat ist trotzdem zustande gekommen:

Kandidaten-Check Ergebnisse

So ganz ueberraschend kommt dieses Ergebnis wohl nicht, denn was gewisse Grundhaltungen betrifft liegen FDP, Gruene und Piratenpartei wohl wirklich nicht so weit auseinander; sicher, wenn es dann an die praktische Umsetzung oder spezielle Themen gibt, treten da schon merklich Unterschiede zutage – vom Ansatz her aber handelt es sich in allen drei Faellen doch eher um liberale Parteien, so dass ich hier einfach einen gewissen Ueberlapp erwarten wuerde. Mit diesem Ergebnis in der Hand ist die Wahlentscheidung aber noch nicht automatisch gefallen: der Kandidaten-Check kann bestenfalls als eine Hilfe dienen, aber vor dem Setzen des Kreuzes gibt es immer noch ein paar mehr Dinge zu bedenken.