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Mon, 02. September 2013 – 21:10

Da habe ich es ja doch noch vor dem Ende des Wochenendes geschafft die Grenze zu knacken. Im Zuge meiner ersten Umzugsvorbereitungen – keine Sorge, noch ist es nicht so ernst, denn schliesslich ja noch keine neue Bleibe gefunden – habe ich jetzt einmal damit begonnen die diversen bei mir im Schrank stehenden DVD zu sichten und ggf. auszusortieren. Bei weitem nicht alles, was da Platz auf den Regalboeden einnimmt musst ich wirklich als Silberling bei mir in der Wohnung stehen haben – in so machen Faellen reicht es vollkommen aus, wenn ich eine entsprechend digitalisierte Version archiviert habe (was natuerlich wieder andere Anforderungen mit sich bringt). Folgerichtig war mein Rechner also das abgelaufene Wochenende rund im die Uhr damit beschaeftigt DVD zu rippen und somit in die auf dem Synology NAS liegende Video-Sammlung zu erweitern. Grundsaetzlich ist dies sowieso eine ganz nette Idee, denn manchmal hat man einfach keine Lust stundelang vor dem Regal mit den DVDs hin und her zu laufen und sich zu ueberlegen, was man denn immer noch einmal schauen wollte; liegen die Filme allerdings abrufbereit auf dem hauseigenen Multimedia-Server, dann ist es ein leichtes (oder zumindest: ein leichteres) in dem vorliegenden Bestand zu stoebern. Unterstuetzt durch eine entsprechende Software laesst sich dieses Stoebern sogar noch ein wenig ausweiten: statt einfach nur blind in der Sammlung herumzustochern, wird es mit einem Male moeglich nach bestimmten Schlagwoertern zu suchen – egal ob es sich dabei um einen bestimmten Schauspieler oder Regisseur handelt, oder man sich einfach nur innerhalb eines Genres umschauen will. Es gibt also ausreichend Argumente die Film-Sammlung nicht einfach nur in Form von Silberlingen im Regal stehen zu habem, sondern in leicht zugaenglichem Format auf einem in heimische Intranet eingeklinkten Server abzulegen. Was dies allerdings erfordert, ist dass man eine Moeglichkeit hat, die auf den DVDs befindlichen Daten so aufzubereiten, dass man sie ohne weiteres an anderer Stelle ablegen kann.

Dies waere nun die Stelle, an welcher Handbrake in Spiel kommt: in der Weise, wie der VLC Player einfach mittlerweile die Standardadresse ist, wenn es um das Abspielen von Multimediadateien geht (auch wenn darueber den MPlayer natuerlich nicht komplett vergesse…) so ist Handbrake einfach das Tool der Wahl wenn es um das Transcoden von Videos geht. Es braucht zwar ein wenig Feintuning, um die Einstellungen zu optimieren, aber wenn man sie da einmal eingependelt hat, dann muss man eigenlich nur noch dafuer sorgen, dass der Rechner in regelmaessigen Abstaenden mit neuerem Material gefuettert wird. Sonderlich beeilen muss man sich mit letzteren allerdings nichts, denn so eine DVD bei hoher Aufloesung zu transcoden dauert schon eine Weile. Trotzdem hat es aber gereicht, dass noch am Sonntag Abend die Film-Bibliothek die 1000er Marke ueberschritten hat noch ehe ich am Ende angekommen bin…

Video collection

Auch wenn die Suche nach einer neuen Bleibe ja nach wie vor weitergeht, so ist jetzt schon klar, dass es nach dem Einzug an den schrittweisen Aufbau einer hausinternen IT-Infrastruktur gehen wird… da wird dann auch der Multimedia-Server einen ihm gebuehrenden Platz bekommen.