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Thu, 12. September 2013 – 23:37

Das war heute wieder eine recht umfangreiche Tour. Nachdem wir gestern ja in Richtung Ostende des Weissensee aufgebrochen sind, habe wir heute den Weg gen Westen eingeschlagen… dies allerdings ein wenig in Raten.

Nach dem – leider ein wenig spaeteren – Fruehstueck haben wir uns zunaechst einmal Fahrraeder geschnappt, um damit das Stueck bis zum naechstliegenden Dorf in westlicher Richtung hinter uns zu bringen. Wie Julia bereits im Vorfeld herausgefunden hatte, fand dort am heutigen Donnerstag ein Wochenmarkt statt, welchen wir uns einfach mal anschauen wollten. Auch wenn der Markt nicht so sonderlich gross war (mit entsprechender Auswahl), so ist es uns immerhin gelungen zwei sehr schoene getoepferte Becher finden – das ist natuerlich eine sehr schoene Erinnerung von der Zeit hier vor Ort. Nach diesem Anstecher sind wir dann erst einmal wieder zurueck zum Stampferhof; da die Lichtverhaeltnisse zu diesem Zeitpunkt sehr schoen waren, habe ich mir direkt die Kamera geschnappt um eine Reihe an Bildern von dem Anwesen zu machen. Der Hintergedanke ist schon ein klein wenig, dass dabei ein paar Aufnahmen rauskommen, welche wir den Besitzern ueberlassen koennen.

Stampferhof

Nachdem dies erledigt war, haben wir uns unser Marschgepaeck geschnappt und sind (zumindest grob) in Richtung Westende des Sees losgestiefelt. Mit dem Etappenziel eines Bienenlehrpfades vor Augen sind wir zunaechst einmal zwischen See und Hang entlang, auf der Suche nach einem Aufstieg. Dieser fand sich dann auch schliesslich – nachdem wir noch einmal einen der Einheimischen zu Rate gezogen hatten – so dass wir unsere erste Kraxeltour des Tages absolvieren konnten. Auf der Hoehe angekommen sind wir dann einfach mal der eingeschlagenen Marschrichtung gefolgt, bis wir in der Tat auf dem Lehrpfad gestossen sind; dieser hielt zwar durchaus einige interessante Details bereit, aber so viele Informationen, dass wir dafuer wieder zurueck zum Ausgangspunkt haetten laufen wollen, gab es auch nicht, so dass wir an der entscheidenden Weggabel lieber weiter in Richtung Westende marschiert sind. Von diesem Zeitpunkt ging es dann immer weiter am Hang entlang, auf einem kleinen Pfad, welcher in regelmaessigen Abstaenden kleinere Baeche ueberquerte. So sind wir dann eine ganze Weile gelaufen, ehe wir schiesslich auf Hoehe des Westendes zurueck ins Tal gekehrt sind.

Dort wurde es dann ein klein wenig ungemuetlich, denn vom entgegengesetzten Endes des Tals hatten sich ueber den Nachmittag dunklere Wolken aufgetuermt. Von dem Wind bereits angekuendigt, dauerte es nicht lange, ehe wir von den ersten Regentropfen getroffen wurden; da wurde es dann noetig doch einmal zu den mitgeschleppten Regenjacken zu greifen und sich so gegen das Durchnaessen zu schuetzen. Was diese Umstaende aber auf einmal fast vergessen liess war die Tatsache, dass fast schon vor unserer Nase ein kraeftig leuchtender Regenbogen aus den Felder zu wachsen schien. Waehrend wir das eine Ende direkt von uns hatten, kam das Gegenstueck auf der anderen Seite des Sees nieder… von der Szenerie also fast schon so wie aus dem Bilderbuch. Da kam es also nur gelegen, dass wir nicht weit von einem Unterstand waren, von welchem aus ich ein paar Bilder machen konnte. Vom Timing her passte dies einfach super: wir waren genau im richtigen Moment am richtigen Ort, um nicht nur einen vollstaendigen Regenbogen vorgesetzt zu bekommen, sondern zeitweise auch noch einen doppelten! Netterweise dauerte diese Episode nur so lange, um und visuell etwas zu bieten, denn schon recht bald liess der Regen wieder nach, so dass wir den restlichen Marsch zurueck zur Unterkunft recht angenehm hinter uns bringen konnten.

Regenbogen