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Mon, 16. September 2013 – 23:37

… haben wir nun doch noch einmal ernst gemacht mit dem Ruhetag. Nachdem wir gestern ja – zu einem guten Teil unbeabsichtigt – auf einer recht grossen Tour unterwegs waren, standen fuer unseren letzten Tag hier am Weissensee keine weiteren Wanderungen auf dem Programm. Das soll allerdings nicht heissen, dass wir einfach nur auf dem Zimmer sitzen wollten…

Nach einem kurzen Abstecher zum Supermarkt in Techendorf (ungefaehr 10 Minuten mit dem Fahrrad), bei welchem wir gleich noch ein paar Besorgungen fuer Gabi erledigt haben, haben wir die gleiche Strecke im Anschluss noch ein weiteres Mal absolviert, um uns den am gestrigen Tag entdeckten Erlebnisparcours noch einmal vollstaendig vorzuknoepfen. Zwar hatten wir, gewissermassen auf der Durchreise, schon die ersten fuenf Stationen gesehen (wenn auch in umgekehrter Reihenfolge), aber da das Schild am unteren Ende deutlich mehr Stationen auflistete, wollten wird uns diese doch genauer anschauen.

Am Buchbichl befindet sich der einzigartige Naturpark Erlebnisparcours. Der Startpunkt ist bei der Bergbahn Talstation gegenüber dem Kindergarten. Der Abenteuerspielplatz erstreckt sich über eine Länge von ca. 0,5 km und lädt zum Toben und Spielen in der Natur ein.

Erlebnisparcours

Von der Art her war der Parcours wohl eher auf juengere Teilnehmer ausgelegt, aber das soll nicht heissen, dass man nicht trotzdem seinen Spass haben kann. Station 6 (Klangspiel) war leider ein Reinfall, weil die hoelzernen Klangstaebe ziemlich angeknabbert waren und demnach nicht mehr aufeinander abgestimmt waren. Vor allen Dinge aber die Stationen zum testen des Gleichgewichts waren interessant – was wir da so alles ausprobiert haben, duerfte aber wohl deutlich ueber das hinausgehen, was die Macher urspruenglich so angedacht hatten.

Anno dazumal

Zurueck am Stampferhof haben wir uns die direkte Umgebung noch einmal ein wenig genauer angeschaut; ich bin da zwar an den vergangenen Tagen ein wenig mit meiner Kamera herumgelaufen, aber so manche Details, welche ich in diesem Zuge entdeckt hatte, waren Julia noch nicht zu Gesicht gekommen. Da der Hof als solcher nicht so sonderlich gross ist, gab es nicht sonderlich viel, worum man haette herumlaufen koennen. Als hingegen deutlich spannender erwies sich eine naehere Inspektion der “Stampfers Ahnen Stubn”, mit allerlei Geraetschaften von Anno dazumal. Was da alles so an der Scheunenwand angebracht war, liess sich nur teilweise zuordnen; vielerlei Geraete allerdings sagten weder Julia noch mir etwas – es gab zwar durchaus einige Rateversuche, aber wie nahe diese an der Wirklichkeit lagen, darueber liesse sich bestenfalls spekulieren.

Katze

Deutlich entspannter (und einfacher) war hingegen die erneute Begegnung mit einer der fuenf Katzen des Hofes. Die komplette Zahl haben wir auch erst am heutigen Tage erfahren, bisher bekannt waren uns gerade einmal drei davon. Was allen jedoch gemein zu sein scheint, ist das ueberaus grosse Kuschelbeduerfnis: befindet man sich auch nur irgendwie in Reichweite, dann dauerte es nicht lange, ehe einem die Katze um Beine streicht und nach Streicheleinheiten verlangt. Gut dass wir ausreichend Zeit mitgebracht hatten: waehrend vorwiegend Julia mit dem Streicheln beschaeftigt war, habe ich mir die Kamera geschnappt um einfach ein paar Bilder zu machen. So habe ich es auch geschafft festzuhalten, dass die Katze – wenn sie einfach noch mehr Streicheleinheiten wollte, damit anfing an den Finger zu knabbern.