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Sat, 05. October 2013 – 12:17

Auch wenn ich den Abschluss am gestrigen Abend ein wenig laut fand, so muss ich doch sagen, dass dies ein toller Start fuer die 15. Ausgabe des ProgPower Europe war.

Den Start machte Damian Wilson – bekannt durch die Zusammenarbeit mit wie Threshold, Headspace, Star One, Maiden United und Landmarq – der in Prog-Kreisen ein sehr bekannter Name ist. Nur mit einer akkustischen Gitarre ausgestattet bewies er eine Stunde lang seine ausgezeichneten Qualitaeten als Entertainer; in diesem Sinne ging es nicht nur rein um die Musik, sondern auch um die Geschichten im Hintergrund und das wiederholte Spiel mit den Erwartungen des Konzertpublikums. Damian ist ja schon lange genug im Geschaeft, so dass er weiss, was seine Zuhoerer erwarten – eine perfekte Grundlage um mit eben diesen Erwartungen zu spielen.

Damian Wilson

Der erste Headliner an diesem Wochenende, Shadow Gallery, ist auch bei weitem kein Neuling:

Shadow Gallery is a six-piece American progressive metal band formed in Lehigh Valley, Pennsylvania during the early 1980s, originally under the name Sorcerer. After changing their name to Shadow Gallery (taken from the graphic novel V for Vendetta by Alan Moore) and recording a short 8 track demo, the band was signed to Magna Carta Records in 1991. Shadow Gallery’s eponymous debut was released the following year in Japan and Europe. The band has a reputation amongst fans for complex song structures and virtuoso musicianship, and as such, they have been compared to contemporary progressive metal veterans Dream Theater, Queensrÿche and Symphony X. The members of Shadow Gallery have also collaborated with other progressive metal bands.

Die Band ist recht bekannt, so dass es wenig verwunderlich ist, dass das Konzert am Abend ausverkauft war. Waehrend dies fuer die Verantstalter auf der einen Seite natuerlich ganz nett ist, hat dies leider den etwas unschoenen Nebeneffekt, dass es nur sehr schwer moeglich ist sich durch den Konzertsaal zu bewegen, wenn man sich auf der Suche nach interessanten Perspektiven fuer Fotos befindet. Zusaetzlich erschwert wurde dies durch die Tatsache, dass ein Streifen vor der Buehne abgesperrt war, um einer Kamera-Crew entsprechenden Bewegungsfreiraum zu geben (die Information ist, das Shadow Gallery gestern Abend Material fuer eine Live-DVD gefilmt haben).

Shadow Gallery

Das Hoererlebnis fand ich ein wenig getruebt durch den Umstand, dass es doch recht laut war; gerade im Vergleich mit dem der ersten Performance am Abend finde ich haetten es auch ein paar Dezibel weniger getan. So aber musste man ein wenig schauen, wo man sich denn aufstellen kann: an den Stellen, von welchen aus man einigermassen fotographieren konnte war es von der Lautstaerke her kaum auszuhalten, wo es ein wenig ertraeglicher von der Lautstaerke war, gab es so gut wie keine Chance selbst mit dem 70-200mm f/2.8 Zoom vernuenftige Bilder zu einzufangen. Gluecklicherweise scheint es mir aber dennoch gelungen zu sein, ein wenig von der Konzertatmosphaere einzufangen, so dass ich nicht mit leeren Haenden (oder Speicherkarten) zurueckgekommen bin.