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Fri, 25. October 2013 – 21:22

Es scheint sie also doch zu geben, die Meldungen, bei welchen selbst die ansonsten sehr neutrale Tagesschau so ihre Schwierigkeiten hat ernst zu bleiben:

Die Bundesregierung bestreitet, die Aufarbeitung der Spionage-Affäre für beendet erklärt zu haben. Vize-Regierungssprecher Georg Streiter sagte auf der Bundespressekonferenz, die Bundesregierung habe die NSA-Affäre “niemals für beendet erklärt”.

Kanzleramtsminister Ronald Pofalla habe im August vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium lediglich erklärt, der Vorwurf der millionenhaften Ausspähung deutscher Bürger sei ausgeräumt. Diese Aussage habe sich laut Streiter jedoch nicht auf die gesamte Affäre bezogen, sondern nur auf einen “Teilaspekt”. Im Saal sorgte Streiters Interpretation für Erheiterung.

In solch einem Zusammenhang von Erheiterung zu sprechen finde ich da noch sehr wohlwollend ausgedrueckt, bzw. von den Medienvertretern eine bemerkenswerte Leistung da nicht vor lauter Lachen von den Stuehlen zu fallen. Mir kommt da einfach immer wieder das in den typischen Western gebrauchte Bild in den Kopf: teeren und Federn und dann in die Wueste jagen. Letztere haetten wir hier in Deutchland leider nicht, so dass man das vielleicht so regeln muesste, dass man Pofalla einfach auf Dienstreise in die USA schickt, damit man diesen amerikanischen Brauch dort noch viel authentischer umsetzen kann.