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Fri, 22. November 2013 – 18:38

Irgendwie ist es ja schon immer wieder ein klein wenig seltsam, wenn ich mich hier vonUtrecht aus auf den Heimweg in Richtung Bonn mache. Es gibt Wochen, in welchen ich garnicht erst so richtig hier vor Ort ankomme, es kann aber auch genauso passieren, dass ich die Zugfahrt brauche, um den Uebergang zwischen den beiden Orten und Umgebungen hinzukriegen. Dabei ist es nicht einmal, dass ich zwanghaft versuche gedanklich an einer bestimmten Stelle zu bleiben – ich denke einfach mal, dass dies ein wenig davon abhaengt, was in der jeweiligen Woche geschieht. Ein Tag so wie er es heute gewesen ist, traegt natuerlich auch nicht so recht dazu bei, sich oertlich sauber einordnen zu koennen: gerade wenn ich mich garnicht grossartig vom Fleck bewege und die ganze Zeit mit den Gedanken bei einer Aufgabe bin, dann geht mir ein wenig die Wahrnehmung dafuer verloren, wo ich mich denn eigentlich befinde. Ist am Montag auch schon so gegangen, als ich mich in der Zahnarztpraxis zum arbeiten hingesetzt habe; haette sich Julia einfach still und heimlich aus der Tuere geschlichen, dann waere mir dies wohl erst nach einer ganzen Weile aufgefallen.

Heute Abend bin ich aber weitestgehend selber fuer den Transport zustaendig: gut, ich muss jetzt nicht den Bus bzw. Zug fahren, aber ich muss schon dafuer Sorge tragen, dass ich rechtzeitig aus der Wohnung zum Bahnhof aufbreche und mich dort bei Zeiten auf dem richtigen Gleis einfinde. Worauf ich nun aber mal gespannt bin ist, wie voll es denn im ICE wird; wenn es irgendwie geht versuche ich eigentlich den letzten ICE zurueck nach Frankfurt zu meiden, aber je nach dem wie die Wochenplanung ausfaellt geht es nicht anders. Schauen wir also einmal, wie es denn heute Abend wird.