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Fri, 06. December 2013 – 09:54

Wenn dies mal nicht lange ueberfaellig war: nach mehr als zweieinhalb Jahren auf meiner Task-Liste, habe ich mir diese Wochen endlich einmal die Zeit genommen um Synecdoche, New York (2008) zu schauen.

ID Proj   A Age  Urg  Description
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27 movies * 2.3y    7 Watch 'Synecdoche New York' (2008)

Gut, der Zeitraum ueber welchen ich das Vorhaben via Taskwarrior auf dem Schirm hatte stimmt nicht unbedingt mit dem Zeitraum ueberein, ueber welchen mir der Film bekannt war; aller Wahrscheinlichkeit geht mein Interesse bis 2008 zurueck, als ich zum ersten Mal den Trailer gesehen habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies fuer sich vollkommen ausreichend war, um mich davon zu ueberzeugen, dass ich den Film ungedingt schauen muss. Dass es jetzt so lange gedauert hat, liegt wahrscheinlich an einer Vielzahl von Gruenden – vor allen Dingen wohl, dass ich mir immer wieder deutlich einfacher verdauliches Material vorgenommen habe (auch wenn sich ueber diese Einschaetzung sicherlich streiten laesst). Da ich nun aber schon seit einer Weile probiere ein wenig konzequenter die Dinge aufzuschreiben und dann auch abzuarbeiten, tauchte der Film wieder auf dem Schirm auf; um ein wenig flexibler zu sein (und auch besser immer noch einmal darauf zugreifen zu koennen), habe ich die DVD letztes Wochenende schnell noch durch den Rechner gejagt… um dann Dienstag und Mittwoch Abend endlich einmal einen Durchgang hinter mich zu bringen (ich war leider abends so platt, dass ich es nicht geschafft habe alles an einem Stueck zu schauen).

Den Film, seine Geschichte und das darin konstruierte Universum zu beschreiben ist nicht unbedingt eine einfache Aufgabe:

Synecdoche, New York marked the directorial debut of iconoclastic, cerebral screenwriter Charlie Kaufman. Philip Seymour Hoffman stars as Caden Cotard, an eccentric playwright who lives with artist Adele Lack (Catherine Keener) and their daughter Olive in Schenectady, upstate New York. Prone to neuroses, misgivings and enormous self-doubt, Caden also begins suffering from accelerated physical deterioration – from blood in his stools to disfigured skin. Upon receiving a prestigious MacArthur grant, Caden decides to use the money to concoct one gigantic play as an analogue of his own life; he builds massive sets amid a New York City warehouse, casts others as his friends, family and acquaintances, and casts others to play the ones he’s casting. After Adele whisks Olive off to Europe but demonstrates no sign of returning soon, Caden drifts into a series of relationships with lovers – first with box office employee Hazel (Samantha Morton), who purchases and moves into a house that is perpetually on fire; then with Tammy (Emily Watson), an actress assigned to play Hazel in the theatrical project; and subsequently with others. Unfortunately, the play itself grows so big and unwieldy – and rehearsals go on for so long, taking literally decades – that it becomes unclear if the production itself will ever launch.

Es duerfte nicht verwundern, dass so eine Geschichte (und die Art in welcher sie erzaehlt wird), geradezu ein gefundenes Fressen fuer allerlei Analyseversuche ist; The Strangeness of Realism vs. the Realism of the Strange naehert sich dem Material ueber das zugrundeliegende Script – ich hingegen habe wohl eher den Zugang ueber die Bild- und Tonsprache. So kommt es denn auch, dass ich vor allen Dingen gegen Ende immer wieder an 2001: A Space Odyssey (1968) oder Blue Velvet (1986) denken musste. Genau so wie bei diesen beiden Assoziationen auch, werde ich mir einzelne Passagen sicherlich noch ein weiteres Mal vornehmen muessen – mir ein wenig mehr Konzentration und entsprechend geschaerftem Blick fuer Details.