Na wenn dies mal keine gute Co-Produktion zu Beginn des neuen Jahres war. Nach einem recht ausgibigen Bad heute Nachmittag – um die die Erkaeltung endlich weiter aus dem Koerper zu vertreiben – stellte sich die Frage, wie es denn mit Essen aussehen wuerde. Nachdem Julia und ich da zunaechst in unterschiedliche Richtung ueberlegten, hatte ich gluecklicherweise noch einen Einfall, welcher dazu fuehrte, dass wir uns ein klein wenig kreativ bei der Zubereitung betaetigen konnten. Kurz vor Weihnachten hatten wir ein kleines Fritiergeraet in unsere Kuechengeraetesammlung mit aufgenommen, welches nur darauf wartete endlich einmal angetestet zu werden. Genau dies haben wir dann auch am spaeten Nachmittag gemacht.

Neujahrsessen

Bisher waren es ja vor allen Dingen die mit Teig umhuellten und dann fritierten Fruechte, welche es nur in Anlaufstellen wie dem Ding Dong in der Bonner Innenstadt; vor allen Dingen die fritierten Bananen sind einfach nur schweinisch lecker, aber diese selber zuhause zubereiten war immer ein wenig trickreich (wenn auch nicht unmoeglich). Jetzt mit der Mini-Fritteuse ist dies alles kein Problem mehr. Die beiden potentiellen Show-Stopper fuer die kulinarischen Experimente waren zwar noch a) befindet sich noch ausreichend Olivenoel im Haus und b) was ist das beste Rezept fuer den Teig – in beiden Faellen war aber schon nach einer kurzen Weile gruenes Licht zu vermerken. Rein von der Vorbereitung her ging es eigentlich relativ schnell: da keine komplizierte Zubereitung erforderlich ist, reicht es weitestgehend aus die Gemuese und Obst kleinzuschneiden und bereit zu legen. Was das Resultat dann wirklich sehr lecker macht ist, dass alles ganz frisch gebacken gegessen werden kann – nicht liegt laenger in der Gegend herum und faengt an pappig zu werden – so dass ich mal denke, dass wir da im nun angebrochenen Jahr noch einige weitere Variationen von probieren werden.