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Tue, 04. February 2014 – 10:31

Das ist doch mal ein interessanter Ansatz:

Von unten will derzeit eine Bewegung in den USA gegen die massenhafte Kommunikationsüberwachung durch die NSA vorgehen. Bundesstaaten sollen die Kooperation mit der NSA verbieten und ihr dann beispielsweise das Wasser abdrehen.

Weiter fuehrt die Meldung auf Heise News aus:

Aus Protest gegen die enthüllten Überwachungspraktiken wollen mehrere Bürgerrechtsgruppen mit der Kampagne “Nullify NSA!” in den USA dem Geheimdienst NSA buchstäblich das Wasser abdrehen. Dafür fordern sie von den Parlamenten der Bundesstaaten, eine Unterstützung der NSA gesetzlich zu verbieten und dem Geheimdienst so etwa den Zugang zur Wasserversorgung zu untersagen.

Das würde auf dem mehrfach bestätigten Grundsatz beruhen, dass Bundesstaaten nicht verpflichtet sind, der Bundesregierung bei der Erfüllung ihrer Arbeit zu helfen. Beispielhaft richtet sich der Blick der Überwachungsgegner nun nach Utah, wo die NSA kürzlich ein gigantisches Rechenzentrum eröffnet wurde. Ohne gewaltige Mengen an Kühlwasser müsste es den Betrieb einstellen.

In wie weit eine solche Vorgehensweise wirklich zum Erfolg fuehren kann darf einmal dahingestellt sein; anerkennen muss man aber, dass des sich hierbei mal um eine recht kreative Vorgehensweise handelt. Ich kann mir da gut vorstellen, dass dies auch angesichts der in diesem Jahr noch anstehenden Wahlen zu weiteren Ideen fuehren wird, mit welchen sich die potentiellen Volksvertreter auseinandersetzen werden muessen.