{title:}

Wed, 05. February 2014 – 14:43

Solange die Tage immer noch so kurz sind (zumindest was die Menge an Tageslicht betrifft), ist es eigentlich nur die Mittagzeit, wo es wirklich die Gelegenheit gibt ein wenig Sonnenlicht zu tanken. Aus diesem Grunde finde ich es auch nicht so schlimm, dass die Bruecke zwischen unserem Institutsgebaeude und der Kantine schon seit einer Weile nicht existiert – da wird man foermlich dazu genoetig sich an der frischen Luft zu bewegen. Dies setzt natuerlich voraus, dass man sich der Gruppe anschliesst, welche gesammelt von hier aus zum Mittagessen loszieht – wenn man da andere Dinge vorhat (oder einfach nur etwas weniger Zeit damit verbringen will am Tisch zu sitzen), entgeht einem diese Chance natuerlich. Gut also, dass man sich auch einfach mal so aufmachen kann…

GPS positions

So genial wie das Wetter gestern Mittag war, hatte ich nicht sonderlich viel Lust mit der in Richtung Kantine losziehenden Gruppe anzuschliessen, sondern habe es vorgezogen mir die Kamera zu schnappen und ein klein wenig auf eine Erkundungstour in der Umgebung des Instituts zu gehen. Wie man anhand der GPS Punkte sehen kann, bin ich nicht sonderlich weit unterwegs gewesen, aber wenn man ja erst einmal auf Motivsuche ist, ist dies durchaus nachvollziehbar – es geht dann ja schliesslich nicht mehr darum moeglichst eine grosse Distanz hinter sich zu bringen. Nachdem ich mich ein wenig in der unmittelbaren Umgebung des Instituts umgeschaut habe, bin ich weiter in Richtung derm gen de Bilt liegenden Felder; da der Uithof Campus aber von mindestens drei durch Autobahnen umschlossen wird, kommt man da nicht unbedingt weit (zumindest nicht ohne durch einen Tunnel zu laufen). War allerdings auch nicht so sehr noetig, denn schliesslich bin ich an einem Weidenzaun vorbeigekommen, dessen Beschilderung mich schon mehrfach neugierig gemacht hat; wie sich herausstellt, kommt man ueber die Weiden (auf welchen gerne auch schon einmal Schafe stehen koennen) in einen Biotop-aenhlichen Bereich. Da ich mich da nun aber auch nicht gleich stundenlang aufhalten wollte, habe ich lediglich einen Teil der Umgebung erkundet – den Rest werde ich mir aber sicherlich auch noch einmal vornehmen (dann allerdings auch mit Kamerastativ, welches ich diesmal nicht dabei hatte).

The Zone

Dass es mit einem Makro-Objektiv aber immer wieder interessante Details zu entdecken gibt, duerfte (hoffentlich) das obige Bild deutlich machen. Es muessen dabei noch nicht einmal unbedingt sonderlich kleine Strukturen sein, welche man da vor die Linse setzt, aber der zustande kommende Eindruck ist doch immer noch einmal ein anderer, als wenn ich ein normales Zoom-Objektiv verwende. Da ich es ja mag, Dinge (photographisch) mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, ist dies in der Tat ein reizvoller Ansatz, naemlich z.B. bei einem Spaziergang lediglich ein Makro mitzunehmen – dies hilft typischerweise dabei den Blick fuer Dinge zu schaerfen, welche einem ansonsten eher nicht auffallen.