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Wed, 09. April 2014 – 18:16

Das haette eigentlich schon eine Weile erledig sein muessen, aber nachdem gestern Abend einfach das Limit erreicht war, habe ich heute Morgen einen guten Teil meiner Fahrt im ICE 222 damit zugebracht endlich mal noch das Grundgeruest fuer zu erstellende Rechnungen anzufertigen. Nachdem ich mittlerweile ja die Visitenkarten habe (sowohl in ausreichender Menge als auch in guter Qualitaet), macht es natuerlich Sinn, ggf. bestimmte Design-Elemente zu uebernehmen, um so eine Wiedererkennung moglich zu machen. Folgerichtig habe ich mich also den LaTeX-Quellcode der Karte geschnappt und diesen in das Template fuer die Rechnungen eingearbeitet.

\setkomavar{firsthead}{
    \begin{flushleft}
        \color{GreenYellow} \Huge\bf Lars B\"ahren
    \end{flushleft}
    \begin{flushright}
        \color{GreenYellow}
        \begin{tabular}{r|l}
                          & \bf\color{Black} Software development \\
                          & \bf\color{Black} Photography \\
                          &  \\
        \color{RoyalBlue} address & \color{Black} Brunnenstrasse 18, 53123 Bonn \\
        \color{RoyalBlue} phone   & \color{Black} (+49)\,(0)178 1780389 \\
        \color{RoyalBlue} email   & \color{Black} lbaehren{\myfont{\small @}}gmail.com \\
        \color{RoyalBlue} url     & \color{Black} www.larsbaehren.de \\
        \color{RoyalBlue} skype   & \color{Black} larsbaehren
        \end{tabular}
    \end{flushright}
}

Laesst man dies dann durch LaTeX laufen, so bekommt man einen recht ansprechenden Briefkopf, welcher sich sowohl von der Farbgebung als auch der Anordnung der Textelemente eng an die Gestaltung der Visitenkarte anlehnt (was ja eben der Hintergedanke war):

Briefkopf Invoice

Ein wesentliches Element hierbei war die ueber das KOMA-Script Paket bereitsgestellte Letter Klasse, welche sich – wie dies auch bei den anderen Standard-Dokumenten der Fall ist – sehr flexibel konfigurieren laesst:

The KOMA-Script bundle provides drop-in replacements for the article/report/book classes with emphasis on typography and versatility. There is also a letter class, different from all other letter classes.

Der wesentliche Unterschied zu den bisherigen Verwendungen von scrlttr2 war in diesem Fall allerdings, dass ich deutlich mehr Gebrauch von der internen Funktionalitaet machen musste, weil sich sonst der Briefkopf nicht in der gewuenschten Weise erstellen liess. Wie man andererseits anhand des obigen Codes erkennen kann, war dies nicht viel anderes als jede vergleichbaren Layout-Anweisungen unter LaTeX. Was ich mir jetzt noch vornehmen muss ist die dazugehoerige Fusszeile der Briefseiten, in welche u.a. die Bankverbindung mit eingebaut werden muss; die Daten selber habe ich schon in dem Style-File abgelegt, jetzt muss ich nur noch die das Layout fertig machen… dann kann das laengst ueberfaellige Schreiben auch endlich raus.