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Fri, 18. April 2014 – 21:12

Das war schon eine Weile faellig, aber erst so langsam werden die Lichtverhaeltnisse so, dass ich auch damit beginnen kann diesen Teil meiner Utrecht-Erkundungen in Angriff zu nehmen. Was mir da (unter anderem) ja schon einen Weile unter den Naegeln gebrannt hat, war das Vorhaben oestlich des Stadtgebietes unterwegs zu sein; waehrend ich im Bereich der Stadt durchaus schon ein wenig herumgelaufen bin (auch wenn es da immer noch jede Menge weisse Flecken gibt), reizt es mich genauso auch das “Hinterland” zu erkunden. Schaut man einmal auf die Karte, dann faellt auf, dass sich oestlich des Uithof recht gruene Landstriche ausbreiten (ob dies wirklich so sehr der Fall ist, muss sich noch beweisen). Mit ausreichend Hoermaterial ausgestattet – ich hatte ja unter anderem noch eine halbe Folge Megamagisch vor mir – habe ich mir also meine Photoausruestung geschnappt und bin losgelaufen.

Utrech Science Park

Noch ehe ich das Ende des Campus-Gelaendes erreich hatte bin ich schon auf einige interessante Dinge gestossen. Das Problem war allerdings – zumindest wenn man beabsichtigt Material fuer HDR Bilder zu sammeln – das noch einiges an Verkehr unterwegs war (was angesichts Ballung an Instituten ja vielleicht nicht so sonderlich verwunderlich sein duerfte); ja nach Perspektive ungestoert eine Serie von neuen Bildern voll zu kriegen, kann da schon einmal zur Herausforderung werden. Aber gut, als ich dann erst einmal von dem Campus weg war, wurde es mit dem in Ruhe photographieren schon deutlich einfach. War zwar auch nicht immer so ganz optimal, weil ich zumindest auf den Feldern einiges an Wind hatte, was bei Belichtungsserien durchaus zu recht unschoenen (oder zuminest ungewollten) Verwackelungen fuehrt; ok, wenn ein Baum mitten auf dem Feld steht und as allen Richtungen kraeftig angepustet wird, dann ist es wohl auch kaum realistisch zu erwarten, dass die Zweige vollkommen bewegungslos bleiben. Aus genau diesem Grunde sind mir wahrscheinlich ein paar der potentiellen Bildmotive entgangen, weil einfach viel zu viel Bewegung in der Szenerie war… was sich dann aber gluecklicherweise gab, sobald ich den Randes des Waldes erreicht hatte.

Stairs in the forest

Der Waldstreifen, welcher da in ost-westlicher Richtung entlang des Kromme Rijn verlaeuft hat durchaus einiges zu bieten: da gibt es gleich eine ganze Reihe von (nehme ich zumindest einmal an) Landsitzen, welche teilweise auch noch weitergefuehrt werden. Da es ja schon ein wenig spaeter war, als ich dort vorbeikam, konnte ich mir den Amelis Hof nicht genau anschauen (den GPS Informationen sei Dank, wenn es an das Erneute Auffinden auf der Karte geht). Ein Stueck weit sehe ich dies aber auch so, dass ich da bei meinen Touren ein klein webig vorsortiere, dass ich dann zu gegebenem Zeit mit Julia gezielter losziehen kann.

GPS track

Als ich dann endlich zurueck bei mir in der Unterkunft angekommen bin, war es bereits halb zehn (also dann doch schon dunkel), was also bedeutet, dass ich drei Stunden lang auf Tour war. Fuer eine Exkursion mit Kamera liegt dies irgendwo im mittleren Feld – da ich aber eben nicht am Wochenende in Utrecht bin, muss ich mir die Zeit ein wenig einteilen und dies entsprechend so hinschieben, dass ich dies mit der Arbeit in Einklang bringen kann. Gerade aber wenn es noch weiter in Richtung Sommer geht, werde ich ich es wohl so einrichten, dass ich mir die Arbeitszeiten versuchen werde um die photographisch interessanten Tageszeiten herum zu legen; um Code zu produzieren brauche ich schliesslich kein Sonnenlicht… fuer die Photos aber schon.