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Wed, 23. April 2014 – 21:36

Auch dies hier ist Utrecht – kein sonderlich spektakulaerer Platz, aber ein Ort in der Naehe der Wohnung, an welchen sich oberflaechliche Besucher der Stadt wohl eher nicht verirren werden:

Amerhof

Auch wenn ich mir bisher nie so richtig die Muehe gemacht habe einen Touristenfuehrer oder dergleichen zu Rate zu ziehen, so wuerde ich doch mal starkt vermuten, dass die ueberwiegende Zahl der aufgefuehrten Besichtigungsorte vor allen Dinge noerdlich der Bahngleise – und damit in unmittelbarer Umgebung des alten Stadtkernes – liegen. Von diesem zentralen Bereich aus erstreckt sich Utrecht aber durchaus noch ein ganzes Stueck in Richtung Westen (auf Amsterdam hin) und nach Sueden; vor allen Dingen im suedlichen Bereich befindet sich dabei eine Mixtur aus aelteren Stadtvierteln (bzw. ehemaliegen Vororten) und komplett neu entstandenen (und immer noch in der Entstehung befindlichen) Gebieten. Mich persoenlich reizt dies natuerlich tausendmal mehr, als dort herumzulaufen, wo man – vor allen Dingen in der nun wieder angebrochenen Jahreszeit – ueber Scharen an Touristen stolpert (obwohl ich hier zur Verteidigung von Utrecht ganz klar sagen muss, dass wir es hier in keinster Weise mit Amsterdamer Verhaeltnissen zu tun haben).

Was ich auch schon an den vorherigen Wohnorten probiert habe ist, vor allen Dingen in den Stadtbereichen mit der Kamera unterwegs zu sein, wo man eher weniger Bildmaterial von finden wird. Dies hat den Vorteil, dass ich mit eher weniger photographierten Motiven zurueck kommen kann und so in der Lage bin einen Blick auf die Stadt anzubieten, welcher eher weniger zu finden ist. Gut, ganz so leer wird eine Suche nach Motiven aus den Utrechter Stadtteilen Hoograve und Rivierenwijk vielleicht nicht ausfallen, aber wenn es gut geht kann ich zumindest ein klein wenig dazu beitragen, diese Gegend in ansprechender Weise zu praesentieren.

View along the Vaartsche Rijn

Wofuer diese Exkursionen – auch wenn es sich gestern streng genommen nicht wirklich um etwas dergleichen gehandelt hat – aber auch ein sehr interessanter Test sind, ist die Frage in wie weit das verfuegbare Kartenmaterial in der Lage ist die von mir aufgesuchten Orte nicht nur abzubilden, sondern am besten auch zu benennen. Als ich via Google Maps probiert habe den Namen des im ersten Bild gezeigten Platzes ausfindig zu machen, wurde ich leider enttaeuscht: waehrend ich ohne weiteres die Namen der umliegenden Strassen ablesen konnte, war der Amerhof lediglich als ein grauer Fleck inmitten der umliegenden Haeuserblocks verzeichnet. Als ich hingegen OpenStreetMap zu Rate gezogen habe, erschloss sich mir eine ungleich groessere Anzahl an Informationen (und damit meine ich nicht nur eingezeichnete Details). Ich denke mal das lohnt sich in jedem Fall mal im Blick zu halten, denn ich kann mir schon gut vorstellen das letztere Resource aufgrund des Funktionsprinzips einfach ganz ander in der Lage ist lokale Gegebenheiten (welche mitunter alleine Ortsansaessigen bekannt sind) abzubilden.