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Sat, 26. April 2014 – 20:53

Also das war doch einmal wieder ein interessanter Abstecher: schon seit einer Weile gab es die Planung mit dem Damen aus dem Yogakurs in der Atempause etwas zu unternehmen. Um dies aber in einem Rahmen abzuhalten, welcher fuer alle Beteiligtne auch durchaus interesant sein kann, passte es doch sehr gut dass Ute angeboten hatte einmal ein wenig einen Einblick hinter die Kulissen der Alexianer Klostergaertnerei in Koeln zu vermitteln:

Auf rund 2000 Quadratmetern Gewächshausfläche und 10 000 Quadratmetern Freiland produziert die Klostergärtnerei als anerkannte Werkstatt für psychisch behinderte Menschen den größten Teil ihrer Pflanzen selbst.

Je nach Art und Schwere der Behinderung wird psychisch behinderten Menschen die Möglichkeit geboten einer beruflichen Tätigkeit in der Klostergärtnerei nachzugehen. Auf abwechslungsreiche Arbeit wird dabei großen Wert gelegt.

Für die unterschiedlichsten Fähigkeiten der Beschäftigten lassen sich in der Klostergärtnerei die richtigen Aufgaben finden: von einfachen grobmotorischen Arbeiten bis zu anspruchsvollen kreativen Tätigkeiten.

Auch wenn ich mit den Damen ansonsten ja kaum etwas zu tun habe – schliesslich finden die Kurse ja in einem Damenfitness-Club statt – ist doch das eine oder andere Detail ueber Julia bei angekommen. So als Ausflug an einem Samstag war dies also eine recht nette Idee, zumal wir eben ueber die Insider-Connection Zugang auch zu den Bereichen bekommen haben, welche einem als normalem Besucher verwehrt sind. Als diese Runde dann beendet war, ging es natuerlich noch an das grosse Pflanzen einkaufen: es gruent zwar bereits ueberall im Hof und im Garten (auch in der Wohnung stapeln sich nachts wieder die Toepfe), aber angesichts der (recht beeindruckenden) grossen Auswahl fuellte sich der Einkaufswagen innerhalb von kurzer Zeit.

Graffiti

Bei dem anschliessend Zusammensitzen im Cafe der Gaertnerei habe ich mich dann ein Weile ausgeklinkt, um zumindest ein klein wenig mit der Kamera in der Hand loszulaufen und die Umgebung zu erkunden. Es ergibt sich schliesslich nicht allzu oft dass ich nach Koeln-Westhoven auf die andere Rheinseite komme – da wollte ich doch dafuer sorgen zumindest ein paar GPS-Marker in der Gegend verbuchen zu koennen. Gut, ich wusste natuerlich nicht ganz so genau, wie lange das Miteinander dauern wuerde, so dass ich nicht auf die grosse Erkundungstour aufgebrochen – fuer ein paar (nicht nur photographische) Eindrucke hat es aber in jedem Fall gereicht.