Mittlerweile hae ich ja aufgehoert zu zaehlen, wie viele Editoren ich eigentlich inzwischen ausprobiert und in der einen oder anderen Form parallel bei mir auf dem Rechner betreibe… da kommt es nicht so sehr darauf an, wenn dieser Sammlung ein weiterer Eintrag hinzugefuegt wird.

Der Projekt-Hosting-Dienst GitHub hat nun einen eigenen, Texteditor vorgestellt, der sich in den Browser integriert und mit dem Entwickler ihren Code schreiben und bearbeiten können. Atom, so der Name des Editors, hat derzeit Beta-Status und ist nur auf Einladung verfügbar, für die man sich bewerben kann.

Diese Meldung auf Heise Developer liegt schon eine kleine Weile zurueck, so dass das Projekt mittlerweile aus der Beta-Phase raus ist und ganz normal zum Download bereit steht. Bisher scheint es alleine fuer Mac OS X ein Installations-Paket zu geben, aber ich hoffe doch mal, dass die diversen Linux-Distributionen recht schnell nachziehen werden (ansonsten ist dann wieder Installation von Source angesagt).

Screenshot Atom editor

Von dem, was ich bisher zu sehen bekommen habe, bin ich eigentlich recht angetan: das ganze Erscheinungsbild ist sehr modern und leicht zu bedienen (was ich vor allen Dingen bei der Konfiguration immer sehr wichtig finde) und die Integration mit Git als zugrundeliegende Versionskontrolle ist etwas, das ich bisher noch nicht ausreichend angetestet habe. Eine Kleinigkeit faellt mir allerdings auf (und dies koennte durchaus ein entscheidender Faktor sein): der Editor verfuegt ueber IDE-artige Features (was sehr nett sein kann), was auf der anderen Seite aber bedeutet, dass zwei Dateine, welche ueber ihr Git-Repository identifizierbar nicht zu dem gleichen Projekt gehoeren, nicht als Tabs im gleichen Fenster, sondern aus zwei separate Fenster geoeffnet werden – das macht das hin und her Springen ein wenig schwer, so ich da noch einmal schauen muss, ob dies wirklich nicht anders zu konfigurieren ist. Ansonsten ist der Eindruck aber sehr positiv (unter anderem deshalb schreibe ich diesen Eintrag mit Atom).