Ja, das war einiges an Arbeit – und ein grosser Teil davon alles andere als angenehm – aber seit dem heutigen Nachmittag hat es sich im Haus gelichtet. Dank Karl-Heinz konnten wir auf einen Trecker mit Anhaenger zurueckgreifen, welchen wir geschafft haben gleich zweimal (!) voll zu laden und dann anschliessend zur Muellverwertungsanlage zu fahren. Was Muellsaecke betrifft, gab es ja einen recht grossen Vorratshaufen; dieser war aber erstaunlich schnell in dem Haenger verschwunden, so dass es Gelegenheit gab gleich noch mehr an Material mit auf die Reise zu geben.

Traktor am Haus in der Hirschberger Strasse

Schon beeindruckend mitzubekommen, dass es gut 3.5 Tonnen waren, welche wir alleine an dem heutigen Tage losgeworden sind (Dank der Lkw-Waage an der MVA); bedenkt man allerdings, dass schon im Vorfeld einige Einkaufswagen voll mit Altpapier und -glas entsorgt worden sind, dann laesst sich so ungefaehr die Groessenordnung erkennen, in welcher wir uns bei der Ausmistung des Hauses bewegen. Das endgueltige Ende ist damit zwar noch nicht erreicht, aber was jetzt noch im Haus und drum herum steht, sollte sich auf den eher ueblichen Wegen entsorgen lassen (es steht ja auch mal wieder Sperrmuell bei uns in der Strasse an).

Fuer alle Beteiligten aber wohl am beeindruckensten war der Besuch bei der Muellverwertungsanlage selbst; an dem Gelaende kommt man zwar immer wieder mal vorbei, aber wenn man sich die Anlage einmal aus naechster Naehe anschauen kann, dann bleibt dies durchaus im Gedaechtnis haengen. Was da alleine in der Zeit, wo wir mit Ausladen beschaeftigt waren, sonst noch angekarrt wurde ist schon recht ordentlich. Schaut man sich darueber hinaus aber an, in was fuer einem riesigen Schlund der ganze Muell verschwindet, eher dieser der Verbrennungsanlage zugefuehrt wird, dann kommt man sich ein wenig klein vor; ich musste unweigerlich an diverse dystopische Sci-Fi Stoffe (vor allen Dingen natuerlich Filme) denken, so dass ich der Sache wenigstens noch einen gewissen Unterhaltungswert abringen konnte…