Jetzt, wo die “SRON Science Days” vorbei sind, sollte ich vielleicht noch einmal ein paar Worte ueber die Veranstaltung verlieren und bei dieser Gelegenheit auch mal noch ein klein wenig Anschuungsmaterial mitgeben.

Map

Da haetten wir zum einen den Veranstaltungsort: wie sich anhand obigen Karte erkennen laesst, war ich zur Abwechslung halber einmal wieder im Norden der Niederlande unterwegs, etwas weniger als zwanzig Autominuten oestlich von Zwolle (daher auch die Eintraege bei der Durchreise). Mooirivier kenne ich noch von der 2008er Ausgabe der NAC, welche – seinerzeit von ASTRON organisiert – genau am gleichen Ort aufgetragen wurde (nach ein wenig suchen ist es mir sogar gelungen noch die Bilder ausfindig zu machen). Von der Teilnehmerzahl her war es diesmal ein gutes Stueck uebersichtlicher, so dass wir mit einem kleineren Tagungssaal ausgekommen sind. Kleiner will jetzt nicht unbedingt “klein” heissen, denn wir hatten ja schliesslich Teilnehmer aus allen SRON Programmen in Utrecht und Groningen anwesend… was ja auch der Sinn und Zweck der Veranstaltung war.

Vechtzaal at Mooirivier

Das Programm war (erwartungsgemaess) recht dicht gepackt, da es ja schliesslich die Absicht war allen Anwesenden einen Querschnitt durch die laufenden und geplanten Aktivitaeten zu bieten. Das ist denke ich mal recht gut gelungen, so dass ich nun einen deutlich besseren Ueberblick ueber die Breite der Arbeit/Forschung bei SRON habe, als dies vorher der Fall war. Vom Mix her ist dies recht gut mit dem zu vergleichen, was auch in Dwingeloo vor sich geht – nicht umsonst tauchen die beiden Institute bei meiner inneren Einordnung recht dicht beieinander auf (auch wenn der emotionale Abdruck noch recht weit auseinander liegt).

Guest room at Mooirivier

Die Unterkunft war sehr angenehm; auch wenn ich auf der Anmeldung angegeben hatte, dass ich durchaus bereite waere mir das Zimmer mit einer anderen Person zu teilen, schien es von der Belegung her so viel Freiraum zu geben, dass dies nicht notwendig wurde. So hatte ich also fuer die Nacht vollkommen meine Ruhe und konnte mich recht ungehemmt ausbreiten (auch wenn sich dies aufgrund einer einzigen Uebernachtung durchaus in Grenzen hielt). Von der Einrichtung her ist alles durchaus etwas gehobener, was sich durchaus verstehen laesst, da sich Mooirivier recht deutlich als Tagungsort in ruhiger Umgebung fuer Geschaeftspersonen anbietet. Fuer mich hatte es einfach den netten Nebeneffekt, dass ich mich ueber Nacht ausreichend erholen konnte, um dann um neun Uhr wieder wieder fuer die naechten Praesentationen aufnahmefaehig zu sein.

Overijsselse Vecht

Was mich persoenlich natuerlich auch gefreut hat ist, dass ich durchaus ein wenig Zeit zum photographieren finden konnte; angesichts der Kombination von Umgebung und Wetter bot es sich einfach an mit der Kamera loszuziehen und sich auf Motivsuche zu begeben. Da in dem Tagungsprogramm nicht die sonderlich grossen Luecken freigehalten waren, musste ich durchaus die Uhr im Blick behalten, aber so ganz erfolglos sind die Erkundungstrips gluecklicherweise nicht geblieben. Einer der netten Nebeneffekte war, dass ich die Chance hatte mich mit einem aelteren Herren zu unterhalten, welcher stromaufwaerts bei der Schleuse stationiert war; nachdem ich einiges an Informationen zu der unmittelbaren Umgebung erhalten und die Aufgaben von SRON erklaert hatte, bescheinigte man mir (ein wenig ueberrascht), dass man mich nicht als Deutschen haette erkennen koennen – wohl weil mir der ansonsten eher typische Akzent fehlen wuerde. Hab ich einfach mal so als Kompliment angenommenm, auch wenn mein Niederlaendisch sicherlich noch einiges an Verbesserungen vertragen kann.