Da fragt man sich doch wirklich, wieviel absurder dies eigentlich noch werden soll:

Erstmals ist auch die Wikipedia vom “Recht auf Vergessen” betroffen. Google hat einen Link auf einen Artikel in der Online-Enzyklopädie aus seinem europäischen Suchindex genommen, berichtet der britische Observer. Wer die Löschanfrage gestellt hat und an welchem Wikipedia-Artikel er sich stört, wurde bislang nicht bekannt.

Schaue ich mir dies an, dann frage ich mich schon, wo dann eigentlich noch der naechstfolgende Schritt bleibt, diese Vorgehensweise gleich auf gedruckte Werke anzuwenden: wie waere es, wenn man sich auch gleich mal den Brockhaus vorknoepft und dort alles veralteten bzw. ungewuenschten Eintraege aus dem Index nimmt. Oder wie sieht es aus mit der lokalen Buecherei: was hindert einen da noch an der Forderung Buecher und Zeitungen aus dem Index zu nehmen, welche man fuer veraltet oder irrelevant haelt? Diese Urteil des EuGH gehoert so mit zu dem Absurdesten, was mir seit langem untergekommen ist. Vielleicht wird es einmal Zeit, dass diese Rechtsprechung auf fruehere Urteil des Gerichtes selber angewendet wird…