Nachdem ich letzte Woche zu einem Erkundungsmarsch unterwegs war, habe ich mir diese Wochen ebensfalls wieder einen Abend (oder genauer gesagt spaeten Nachmittag) genommen, um mich ein wenig an der frischen Luft zu nehmen und Utrecht mit der Kamera in der Hand zu erkunden. Wie sich anhand der in die Bilder eingebetteten GPS-Positionen erkennen laesst, habe ich es durchaus geschafft ein wenig Strecke zurueckzulegen.

GPS positions

Was mich (eigentlich schon nach recht kurzer Zeit) ziemlich geaergert hat, war die Tatsache dass ich das Stativ nicht dabei hatte; so war natuerlich nicht mit laengeren Belichtungszeiten geschweige denn HDR Aufnahmen. Gerade am spaeten Nachmittag, wenn die Sonne sich aufmacht vom Himmel zu verschwinden, hat man es mit so einer Bandbreite an Helligkeitsstufen und einer Farbpalette zu tun, dass mir HDR einfach als die am meisten logische Technik einfaellt, wie man derartige Szenen am besten einfangen kann. Ganz mit leeren Haenden (bzw. einer leeren Speicherkarte) bin ich dann allerdings doch nicht zurueckgekommen: vor allen Dingen am sued-oestlichen Rand des Hauptbahnhofs hatte ich nun endlich einmal die Gelegenheit mir die Graffiti – welche ich aus dem Bus schon so oft gesehen habe – endlich einmal ein wenig genauer vorzunehmen. Das letzte Mal habe ich mich dort sicherlich nicht blicken lassen, denn auch mit dem 24-70mm Objektiv hatte ich immer noch haeufig einen zu engen Blickwinkel.

Graffiti

Was ich in jedem Fall wieder festhalten kann – und der Eindruck ist nicht ganz neu – ist dass der Bereich Heldenbuurt/Wittevrouwen (auch) in photographischer Hinsicht viel zu bieten hat. Da werde ich sicherlich noch einmal mit Julia losziehen, aber auch ansonsten stehen da wohl noch einmal ein paar Ausfluege auf dem Programm (dann allerdings mit der entsprechenden Ausruestung).