Was fuer ein Wetter! Nachdem eigentlich schon seit einer Weile alles unter Bergen von Schnee begraben sein sollte, stellte sich heute Morgen bei einem Blick aus dem Fernster nicht nur heraus, dass von einer durchgehenden weissen Schneedecke nirgends etwas zu sehen war, sondern auch noch dass der Tag recht freundlich zu werden versprach. Kalt zwar, aber doch recht sonnig. Folgerichtig habe ich gleich Kamera und Stativ mit zum Sport genommen, so dass ich von Mondorf aus zurueck in Richtung Tannenbusch laufen konnte. Habe ich auch gemacht, nur leider fiel die Route etwas anders aus, als ich dies gehofft hatte. Auch wenn ich gleich mehrmals auf den Seiten der Rheinfaehre Mondorf nachgeschaut hatte, war ich doch ein wenig ueberrascht, als ich heute Mittag dann vor einem Schild stand, welches mit mitteilte, dass zwischen dem 23. Dezember und dem 5. Januar keinerlei Faehrverkehr geplant ist. Dies bedeutete nicht nur, dass mein anvisierter Weg ueber den Rhein angeschnitten war, sondern dass ein laengerer Marsch zur Nordbruecke auf dem Programm stand. Nun habe ich nicht grundsaeztlich etwas gegen die Umgebung der Siegmuendung einzuwenden, aber ich hatte doch eigentlich eher vorgehabt Graurheindorf und Buschdorf unsicher zu machen – das werde ich mir nun zunaechst einmal fuer eine andere Gelegenheit aufsparen muessen.

Heinrich-Hertz-Europakolleg

Was mich bei der ganzen Sache dann doch wieder ein klein wenig versoehnlich stimmt ist, dass ich trotzdem mit ein paar brauchbaren Bildern zurueck nach Hause gekommen bin. Vor allen Dingen nach der Rheinueberquerung habe ich in Graurheindorf (dem mehr Richtung Innenstadt gelegenen Teil) ein paar der Ecken angesteuert, welche ich mir schon eine Weile mal etwas genauer angeschaut haben wollte: dazu gehoert u.a. der Gruendstreifen auf der Rueckseite des Heinrich-Hertz-Europakolleg und die sich daran anschliessenden Sportanlagen.

Tannennbusch

Vom Timing her hat es gerade noch so gereicht, dass ich in Tannenbusch angekommen ein paar der goldenen Sonnenstrahlen mitnehmen konnte. Zwar gab es jetzt nicht unbedingt sonderlich viele Stellen, an welchen ich hier photographisch haette zuschlagen koennen, aber immerhin konnte ich doch mein Portfolio fuer den Stadtteil wieder ein klein wenig aufbessern; ich bleibe dabei nach wie vor bei meinem Vorhaben, eben ein wenig andere Eindruecke einzufangen, als was man ansonsten bei einer Bildersuche zu dieser Gegend geboten bekommt.