Geschafft! Das hat mich jetzt zwar ein wenig Zeit gekostet, aber nach laengerem Suchen und testen habe ich endlich den Fehler festmachen (und auch beheben) koennen, welcher dazu fuehrte, dass ein Teil der in den Algorithmen berechneten Ergebnisse falsch weggeschrieben wurden (und ich meine damit nicht nur meinen Code, sondern innerhalb des gesamten Frameworks). Worauf es letzten Endes hinauslief war ein recht subtiler Tipfehler in dem Verweis auf den Teil eines Arrays: statt

    b = a[:, :nofColumns]

stand in der entsprechenden Routine ein

    b = a[:, nofColumns:]

was natuerliche keinesfalls das Gleiche ist. Um dies zu verdeutlichen (schliesslich kann ich an dieser Stelle dann doch nicht die gleiche Gelaeufigkeit mit entsprechenden Code-Schnippseln voraussetzen) hier mal ein ganz einfaches Beispiel: wenn ich mit einem ganz einfachen linearen Array starte

    a = [0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9]

kriege ich – je nachdem welche der beiden zuvor erwaehnten Schreibweissen ich verwende – die folgenden Ergebnisse:

    a[:5]  =>  [0, 1, 2, 3, 4]

    a[5:]  =>  [5, 6, 7, 8, 9]

Wie sich also erkennen laesst macht schon einen Unterschied, wie die relative Position von Index-Nummer und Doppelpunkt ist. Damit wird dann (hoffentlich) auch verstaendlich was fuer eine Auswirkung es haben kann, wenn man statt

    b_left  = a[:nofColumns]    #  [0, 1, 2, 3, 4]
    b_right = a[nofColumns:]    #  [5, 6, 7, 8, 9]

faelschlicherweise das folgende im Code stehen hat:

    b_left  = a[:nofColumns]    #  [0, 1, 2, 3, 4]
    b_right = a[:nofColumns]    #  [0, 1, 2, 3, 4]

Richtig, in b_left und b_right stehen die gleichen Werte. Das ganze ist durchaus subtil genug um recht lange unbemerkt zu bleiben… es sei denn man schaut hier mal wirklich genau hin (z.B. durch das Schreiben entsprechender Testroutinen). Genau auf diesem Wege bin ich dem Fehler auch auf die Schliche gekommen, weil ich naemlich (nur der Sicherheit halber) verifizieren wollte, dass die Daten, welche ich auf die Platte wegschreibe und dann wieder einlese auch entsprechen womit ich gestartet bin. Wie sich dabei herausstellte war eben genau dies nicht der Fall. Da ich mir da zunaechst einmal keinen Reim draus machen konnte habe ich einfach ein wenig weitergegraben, bis ich mir die erzeugten Dateien noch einmal auf anderem Wege genauer angeschaut habe: dank dem Schema der erzeugten (und weggeschriebenen) Daten trat der Fehler dabei recht deutlich in Erscheinung, so dass es jetzt nur noch eine Frage war, wo sich der entsprechende Dreher denn finden lassen wuerde. Dass ich dabei in einem recht grundlegenden Module des Frameworks fuendig geworden bin, hat schon etwas befriedigendes: dies bedeutet naemlich nicht nur, dass der Fehler nicht auf meiner Seite lag, sondern dass ich mit der Korrektur automatisch diesen Fehler fuer alle anderen Benutzer mitbehoben habe. Interessant, dass dis bisher anscheinend noch niemandem aufgefallen ist, denn dies zieht sich dann letzten Endes durch alle Berechnungen hindurch!