Manchmal sind Umstellungen im Workflow noetig, wenn sich herausstellt, dass eine andere Loesung einfach nicht wirklich brauchbar ist. So ergangen ist es mir, was die Verwendung von Thunderbird als Email Client betrifft: im Zuge meiner Bemuehungen von den Apple-eigenen Tools wegzukommen, habe ich eigentlich fuer alles gute Alternativen gefunden – da gehorte natuerlich ein Email-Client mit dazu. Das Problem aber, welches immer noch nicht behoben zu sein scheint ist, dass Thunderbird unter Mac OS X recht resourcenhungrig ist: da habe ich mich so manches mal gewundert, als ich mir die CPU-Auslastung von meinem Rechner angeschaut habe, nur um um festzustellen dass eine so (vergleichsweise) einfache Sache wie ein Email-Programm mit mehr als einem Dutzend Threads beschaeftigt ist und den Rechner in die Knie zwingt. Eine wiederkehrende Erfahrung war dann auch, dass ich beim Schreiben einer Mail mitunter eine Minute oder mehr blind tippen konnte, ehe auch nur ein Buchstabe im gerade geoeffneten Fenster auftauchte. Auf Dauer ist dies kein Zustand.

Was mich bisher noch ein wenig vom Umstieg abgehalten hat war die Frage, wie ich denn die lokal abgelegten Mails importieren kann; dies stellte sich allerdings als nicht so sonderlich komliziert heraus, so dass ich heute Nachmittag den Switch vorgenommen habe. Es bleiben noch ein paar Daten zu migrieren, aber dies ist eine durchaus loesbare Aufgabe… welche ich mit ein wenig Glueck sogar noch waehrend dieser Fahrt abgeschlossen kriege.