Also das haette der Minister wohl besser selber einmal zum Helm gegriffen: wenn man sich die Kommentare anschaut, dann kann man nur vermuten, dass der Kopf recht unsanft mit einer Harten Flaeche (oder einem Gegenstand) in Kontakt geraten sein muss.

Darth Vader und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) machen seit ein paar Wochen gemeinsame Sache. Beim Nationalen Radverkehrskongress wurde der Bösewicht aus der Star-Wars-Kinosaga als das, nun ja, Gesicht für Dobrindts neue Helmkampagne vorgestellt. In sechs großen Städten wurde Darth Vader in Originalgröße plakatiert mit dem Slogan: “Die Saga geht weiter: Dank Helm. Gilt in jeder Galaxie. Und auf dem Fahrrad.” Kaum waren die Plakate trocken, begannen die Kritiker zu spotten und sie zu bekritzeln – kein Wunder.

Wie der Artikel in der Zeit weiter fortfuehrt:

Mehr Aufsehen wäre Dobrindt gewiss gewesen, wenn er selbst als Radfahrer mit Helm auf dem Plakat erschienen wäre. Damit hätte er alle Menschen überrascht, die sich politisch oder wissenschaftlich mit dem Thema Radfahren beschäftigen. Denn wo immer es ums urbane Radeln geht, glänzt der Minister durch Abwesenheit.

Eine kleine Auswahl an Varianten, wie sich die Plakate humoristisch anpassen lassen laesst sich auf der Website copenhagenize bewundern. Ich denke mal, mit ein klein wenig Aufmerksamkeit duerften sich auch in der eigenen Umgebung noch ein paar nette Varianten entdecken.