Gestern Abend war noch einmal eine sehr schoene Gelegenheit, um Utrecht mit der Kamera zu erkunden. Gegen sechs bin ich aus dem Institut verschwunden, um noch den Buerostuhl in die Wohnung zu bringen – damit waeren dann alle groesseren Gegenstaende von dort abgezogen – und eine Kleinigkeit zu essen. Da ich zu einem spaeteren Zeitpunkt aber noch einmal ins Buero musste, habe ich mir einfach die Kamera geschnappt, um noch ein wenig das Abendlicht auszunutzen. Angesichts der Tatsache, dass ich ja schon so manche Erkundungstrips hinter mir habe, ist nicht zu erwarten, dass alles, was ich zu sehen bekomme, vollkommen neu ist – muss aber auch nicht, denn schliesslich ist es mitunter ganz nett Variationen von Eindruecken mitzunehmen. So auch geschehen in diesem Fall:

Blick ueber den Vartsche Rijn

Die Strecke(en) entlang des Vartsche Rijn gehoeren zum festen Repertoire, wenn es darum geht vom Ortsteil Hoograve in Richtung Stadtzentrum zu laufen; die Oranjebrug ist eine von drei Stellen, an welchen sich der Kanal ueberqueren laesst – wenig verwunderlich also dass dieser Ort einen gewissen Wiedererkenungswert hat. Was ich allerdings – zumindest soweit ich mich da erinnern kann ohne das eigene Bilderarchiv zu Rate zu ziehen – deutlich weniger mit Aufmerksamkeit versehen habe ist der Blick in die umgekehrte Richtung:

Blick ueber den Vartsche Rijn

Sehr schoen, dass sich dies am letzten (regulaeren) Abend vor Ort noch hat realisieren lassen. Ein klein wenig Wehmut schwingt natuerlich schon mit, auch wenn ich mal denke dass es Zeit ist fuer einen neuen Abschnitt. Insgesamt habe ich Utrecht sicherlich nicht in der gleichen Weise erkunden koennen, wie dies bei Amsterdam und vor allen Dingen Nijmegen der Fall war – ein paar weniger bekannte Ecken habe ich aber dennoch erkunden koennen. Dass es nun auf absehbare Zeit kein neues Bildmaterial mehr gibt kann ich ein Stueck weit verkraften: es liegt immer noch genug zuhause auf Halde, was nachbearbeitet werden muss, so dass noch so manche Bilder aus Utrecht das Licht der Welt erblicken werde, auch wenn ich schon eine ganze Weile nicht mehr dort bin.