Das ist natuerlich auch eine Art den Rechner beschaeftigt zu halten: im Anschluss an den Umzug aus Utrecht, bin ich im Keller wieder auf die diversen Kisten mit Musik-CDs gestossen, welche aus Platzgruenden nicht irgendwo im Regal einquartiert werden konnten. Da hier eh alles in verstaerktem Masse in eine Media-Vault artige Richtung geht, ist es eigentlich nur konsequent das Audiomaterial von den diversen Silberscheiben auf den zentralen Multimedia-Server umziehen zu lassen. Ein wenig hatte ich dies schon einmal angedacht, musste dies aber aufgrund der Eigentschaften von MP3 wieder verwerfen – ich will die Tontraeger nicht in einem verlustbehafteten Format ablegen. Da ist es schon gut, dass es doch eine ganze Reihe an Audio-Codecs gibt, welche fuer die laengerfristige Archivierung zur Verfuegung stehen. Mir persoenlich liegt dabei natuerlich schon etwas daran ein offenes Format zu waehlen – folgerichtig bin ich nun bei FLAC gelandet:

FLAC stands for Free Lossless Audio Codec, an audio format similar to MP3, but lossless, meaning that audio is compressed in FLAC without any loss in quality. This is similar to how Zip works, except with FLAC you will get much better compression because it is designed specifically for audio, and you can play back compressed FLAC files in your favorite player.

Was ich ein klein wenig nervig an der Sache finde ist, dass es fuer den Encoder (zumindest unter Mac OS X) nicht so sonderlich viele Tools gibt, ueber welche sich der Vorgang auch graphisch kontrollieren laesst. Letzten Endes natuerlich nicht so schlimm, denn schliesslich setzen die meisten graphischen Tools eh auf der flac Utility auf – da kann ich auch einfach direkt hingehen und mir selber noch ein paar Kleinigkeiten in einem Script ablegen (schon geschehen). Mitllerweile ist nun ein Rechner durchgegend (zumindest in dem Masse wie ich ihn gefuettert kriege) damit beschaeftigt sich durch die CDs zu arbeiten, so dass ich meinem Ziel einer Multimedia-Bibliothek doch immer naeher komme.