Noch ein paar Minuten, dann geht es auf den groesseren Abschnitt der Reise von Muenchen zurueck nach Bonn. Um in dem ICE 612 Platz zu nehmen musste ich heute Morgen natuerlich schon ein wenig durch die Gegend gondeln: dies heisst dass ich zunaechst einmal mit der U5 von ein wenig ausserhalb in die Innenstadt gefahren bin. Wie schon bei dem Trip am Dienstag, steht auch diesmal wieder ein Zwischenstop in Mannheim auf dem Programm; sollte aber alles halb so schlimm sein.

Die Ereignisse des gestrigen Tages – die beiden Vorstellungsgespraeche jeweils fuer das Forschungszentrum Juelich und ESO – gehen mir natuerlich noch im Kopf um. Dabei ist es nicht alleine das Taetigkeitsfeld der Arbeit/Forschung, sondern auch die Interaktion mit den Gegenueber. Gerade wenn ich den letzten Punkt in Betracht ziehe, dann muss ich doch ein paar Fragezeichen hinter die Option ESO mache. Nun habe zu diesem Zeitpunkt keine wirkliche Einsicht in die Julicher Interna, aber was bei mir von ESO vor allen Dingen haengen geblieben ist waere der Eindruck, dass es sich dabei schon um eine recht komplexe und schwerfaellige Organisation handelt. Die Tatsache allein schon, dass mir meine Gespraechspartner nicht in der Lage waren genau zu sagen, auf welchen Wegen und Zeitskalen eine Entscheidung gefaellt und dann auch (offiziell) kommuniziert wird, macht mich zumindest stutzig. Ich werde sicherlich – wenn ich denn wieder zuhause bin – noch einmal ein wenig ueber sowohl Juelich als auch ESO nachlesen, um ein besseres Bild von der internen Struktur zu kriegen; dass sagt mir dann zwar immer noch nicht, meine Interaktion mit eben jener Struktur waere, aber es gibt vielleicht doch zumindest eine Idee davon, wie die Raeder hinter den Kulissen mahlen.