Irgendwie werde ich nicht so recht warm mit der Bundesagentur; ich bin mir nicht sicher ob es einfach nur der Behoerdenfaktor ist (was sich bei mir immer als ein leichter Daempfer bemerkbar macht) oder ob es sich hierbei einfach um eine besonders negativ in Erscheinung tretende Behoerde handelt.

Teil dieser Wahrnehmung ist es, dass man seitens der Bundesagentur allem Anscheins nichts als existent anerkennt, wenn es nicht in gedruckter schriftlicher Form ausgehaendigt (und dann wahrscheinlich auch abgeheftet) wurde. So habe ich recht vergeblich versucht zu verhindern die Vermittlungsvorschlaege als Brief zugeschickt zu bekommen; komplett der gleiche Inhalt ist (bereits frueher) in elektronischer Form ueber die Jobboerse einzusehen, so dass ein gedruckter Brief nicht nur a) redundant sondern auch b) reine Papierverschwendung ist. Da ich letzten Endes eh alles ueber den Computer erledige waere es hier doch ein leichtes ein wenig Resourcen zu sparen… ist aber nicht, denn nur wenige Tage nach meiner Anmerkung hatte ich bereits den naechsten Brief bei mir im Briefkasten. Seit dem ist es recht still geworden seitens der Behoerde.

Fuer mich ist dies nicht sonderlich schlimm, weil ich mich bei meiner Suche ganz gewisse nicht auf die Mitwirkung der Bundesagentur verlassen wuerde, sondern eben auf Eigeninitiative setze; ich habe zwar nach wie vor noch die Suchauftraege fuer neu eingestellte Ausschreibungen laufen, aber ich rechne nicht damit, seitens der Agentur sonderlich brauchbare Beitraege zu erhalten (nach der ersten Phase ist dies sehr zurueckgegangen). Aus diesem Grunde war ich doch ein wenig ueberrascht, als hier am Samstag wieder einmal ein Brief eintrudelte:

Anschreiben Bundesagentur

Da fuer den Tag ja Julias Eltern hier bei uns aufschlagen wollten – was bedeutet, dass ich mich wieder um Laptops und Navigationsgeraete kuemmern sollte – habe ich gleich am Montag Morgen eine Nachricht an den Betreuer bei der Agentur geschrieben, um den Termin zu verlegen. Ein Antwort liess nicht sonderlich lange auf sich warten:

Sehr geehrter Herr Baehren,

vielen Dank für Ihre Nachricht!

Ich habe den Termin um eine Woche auf Dienstag, den 08.12.2015 um 13:30 Uhr verschoben.

Sie erhalten nochmals eine schriftliche Einladung.

Den Eingang dieser Nachricht habe ich natuerlich gleich mit einer weiteren Mail bestaetigt – warum dann aber immer noch ein Brief notwendig wird, will mir nicht so ganz einleuchten; ich habe diesen zwar (und sei es nur der Form halber) durch den Scanner gejagt, aber das Schreiben als solches wandert dann anschliessend wieder in den Papierkorb. Wie schon bei den Vermittlungsvorschlaegen gilt: a) redundant und b) reine Papierverschwendung.