Da scheint es doch mehr Parallelen zu geben, als sich auf den ersten Blick vermuten liesse: als ich gestern Abend – nach zahlreichen Versuchen ein Installationsproblem auf andere Weise zu loesen – beschlossen habe einfach einen Clone von einer meiner virtuellen Maschinen zu machen, habe ich folgende Fortschrittsanzeige erhalten.

Screenshot

So wie es scheint haben sich die Entwickler von VirtualBox da einen kleinen Scherz erlaubt. Ich persoenlich tippe hier auf eine Anspielung auf Dolly, aber grundsaeztliche waeren natuerlich auch noch andere (wenn auch weniger zutreffende Varianten) Varianten moeglich.

Vielleicht noch ein Kommentar zum eigentlichen Problem: um die fuer die Programming Challenge geschriebene Software auf unterschiedlichen Systemen testen zu koennen, habe ich (ein weiteres Mal) nach den diversen virtuellen Linux-Maschinen gegriffen, welche ich hier bei mir auf Vorrat habe. Da es sicherlich ein wenig uebertrieben (und von der Zeit her auch ein wenig zu aufwaendig) alle moeglichen Kombinationen von Distributionen und Compilern durchzutesten, habe ich mich erst einmal auf die aktuellen Debian beschraenkt. Neben der aktuellen stable Release will ich natuerlich auch die kommende Version (testing) mit in der Liste haben, um so auf moegliche Aenderungen der Platform vorbereitet zu. Stellt sich allerdings heraus dass ich von stretch (wie die kommende Version heissen wird) nur eine 64-bit, aber keine 32-bit Variante vorliegen habe. Mehrere Versuche mit unterschiedlichen Installationsmedien sind gescheitert, so dass mir eigenlich nur noch ein Ausweg eingefallen ist: man nehme eine existierende stable Installation, biegt in /etc/apt/sources.list die Repository Adressen nach testing um…

# original version (stable)
deb http://security.debian.org/ jessie/updates main

# new version (testing)
deb http://security.debian.org/ stretch/updates main

… und fuehrt anschliessend ein System-Upgrade durch. Um den Aufwand zu vermeiden erst einmal eine neue stable Installation einrichten zu muessen, habe ich mir einfach eine existierende Debian 8.x VM geschnappt, davon einen Clone angelegt und dann die Paket-Quellen umgebogen. Wie so ueblich dauert ein dist-upgrade schon eine Weile, aber insgesamt ist dies doch schneller, als wenn ich zwei Installationen nacheinander ausfuehren muesste.