Auch wenn ich streng genommen schon am vergangenen Freitag meinen ersten Arbeitstag hatte – fuer welchen ich im CGI Office in Darmstadt war – stand heute nun der Start bei EUMETSAT auf dem Programm.

Die Anreise mit dem Zug war in beiden Faellen recht unproblematisch – dank der guten Verbindung Bonn-Mainz-Darmstadt kann ich es mir durchaus erlauben fuer den Anfang noch jeden Tag zu pendeln (zumindest wenn nichts anderes auf dem Programm steht). Klar, ich verbringe schon einiges an Zeit im Zug, aber fuer den Moment ist dies erst einmal eine Loesung, mit welcher sich leben laesst.

Einen ersten kleinen Abstecher zu EUMETSAT habe ich ja schon am vergangenen Freitag gemacht, da allerdings nur um schnell die Tasche mit den wesentlichen Dingen fuer den Arbeitsplatz (wie z.B. den Teevorrat) abzugeben. Heute Morgen hingegen konnte ich auch ins Gebaeude rein, weil nun auch ein Ausweis an der Rezeption fuer mich bereit lag.

Der ganze Gebaeudekomplex, in welchem EUMETSAT untergebracht ist, gibt sich sehr modern (muesste ich noch mal nachschauen, wann dieser gebaut wurde); erinnert mich ein wenig an ESO HQ in Garching, wo ich ja letzten Herbst war. Vor allen Dingen der Eingangsbereich ist sehr luftig und hell gestaltet – konsequenterweise verfuegt das Atrium sogar ueber einen kuenstlichen Wasserlauf, ueber welchen dann eine kleine Bruecke hinweg fuehrt. Was die interne Aufteilung betrifft werde ich wahrscheinlich ein klein wenig brauchen, aber immerhin habe ich es vorhin geschafft ohne mich zu verlaufen vom Buero zum Eingang zu finden.

Was den Arbeitstag selber betrifft, so ging es heute natuerlich in erster Linie darum anzukommen und mich einzurichten. Der kleine Vorteil gegenueber dem Freitag war diesmal, dass ich einen Rechner vor mir hatte, auch welchem ich mir meine Arbeitsumgebung ein wenig zuruecklegen kann; so richtig gluecklich bin ich mit dem derzeitigen Zustand allerdings noch nicht, weil ich einfach kein Freund von KDE als Desktop-Oberflaeche bin und ich es einfach nicht mehr gewoehnt bin keine Admin-Rechte auf einem Computer zu haben (sonst haette ich direkt schon die verfuegbare Software anpassen koennen). Immerhin aber habe ich in die Wege geleitet, dass ich mir noch ein paar lokale Tools installierte kriege: die ueblichen Verdaechtigen waeren hier z.B. CMake, damit ich ggf. weitere Aktionen sauberer skripten kann. Ansonsten hatte ich heute Nachmittag dann aber auch noch meine erste Begegnung mit der Software, an welcher ich in der nahen Zukunft arbeiten werde; denn allerersten Eindruck werde ich wohl mal ein wenig sich setzen lassen muessen, bevor es dann ans Eingemachte geht. Letzten Endes steht und faellt alles aber mit dem Benuzter-Account, auf welchen ich noch warte – bis dahin kann ich zwar schon ein wenig mit der Software spielen, aber letzten Endes geht es ja schon darum, dass Aenderungen wieder ihren Weg zurueck in die Entwickler-Runde finden.