Schon erstaunlich, dass ich so viele Jahre mit der Bahn – und in dem Falle auch der Deutschen Bahn – unterwegs gewesen bin, bis vor dem gestrigen Abend aber noch nie von der Option eines Handy-Ticket Gebrauch gemacht habe. Als eine Moeglichkeit des Fahrscheines gibt es dies ja schon lange: wo ich dies mit eines der ersten Male gesehen habe war bei den Stadtwerken Bonn (fuer Bus und Bahn), aber auch zuletzt in Utrecht war dies eine der Optionen sich in oeffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen. Dass dies grundsaetzlich auch im Zug moeglich ist war mir durchaus klar, nur habe ich davon bisher nie Gebrauch gemacht.

Als ich gestern Abend noch recht spaet bei EUMETSAT im Buero gesessen habe, musste ich feststellen, dass ich auch von meinem Arbeitsplatzrechner keinen Zugriff auf einen der Drucker habe; ein Ticket buchen und dann ausdrucken war also unter den gegebenen Umstaenden nicht moeglich. Passenderweise hatte ich aber bei einer der Fahrten diese Woche noch eine junge Frau mir gegenueber sitzen, welche eben von einem Handy-Ticket Gebrauch machte – aus diesem Grunde war mir diese Option noch frisch im Gedaechtnis.

Von der ganzen Prozedur her ist dies nicht viel anders, als ein Ticket zum Ausdrucken zu ordern – der einzige wesenliche Unterschied ist, dass man bei der Ticket-Auswahl die richtige Option anklicken muss. Nimmt man die Buchung von einem anderen Geraet als dem Handy vor, dann muss man anschliessend noch einmal mit der Bahn-App online gehen und sich das Ticket auf das Handy laden (dieses steht damit auch ohne Internetverbindung zur Verfuegung). Bei der Kontrolle sind dann typischerweise Ausweis und BahnCard (wenn man eine besitzt) noetig – alles also recht einfach und schnell.

Kleiner Tip noch am Rande: um sicherzustellen, dass sich der QR-Code gut vom Bildschirm abscannen laesst, sollte man die Helligkeit auf dem Handy hochsetzen; in der Regel empfielt es sich dazu den ‘Auto’-Modus zu deaktivieren und manuell die Helligkeit zu erhoehen.