Aucb wenn ich bei dieser Gelegenheit noch einmal betonen sollte, dass augenblickiche Ablauf kein Dauerzustand bleiben soll/wird, so muss ich doch feststellen, dass sich eine gewisse Routine eingestellt hat, was das taegliche Pendeln zwischen Bonn und Darmstadt betrifft. Da ich ja mit dem Zug (und eben nicht einem anderen Verkehrsmittel) unterwegs bin, kann ich die Reisezeit recht gut nutzen: egal ob es darum geht ein paar Dinge fuer EUMETSAT zu machen, Mails zu schreiben oder aber an den Internetseiten fuer Atempause und Anuyoga zu basteln.

Vom Timing her - vor allen Dingen morgens - habe ich den Ablauf recht gut raus, so dass ich insgesamt doch entspannt in den Tag starten kann. Wenn - wie dies in dieser Woche der Fall ist - ich mich vorher noch um die Hunde kuemmern muss, dann laesst sich dies recht gut mit einplanen (einfach ca. 30 Minuten extra kalkulieren). Die Tatsache, dass Tannenbusch ueber die Linien 16 und 63 gut den Bonner Hauptbahnhof angebunden ist, fuehrt dazu, dass ich nicht uebermaessig Zeit im “Transfer” verbringe; das Dumme ist leider nur, dass man sich vor allen Dingen auf die aus Koeln kommende 16 nur bedingt verlassen kann, denn sonst haette ich noch einmal 10 Minuten mehr Zeit, ehe ich aus dem Haus gehen muss.

Interessanterweise scheint der Abschnitt von Mainz nach Darmstadt insgesamt ein wenig problematischer als alles andere zu sein – auch wenn ich mit dem IC gut durchkomme, knubbelt es sich gerne im Regionalverkehr (so dass ich heute z.B. gut 15 Minuten spaeter eingetroffen bin). Vergleichbares gilt auch gerne fuer den aus dem Sueden kommenden IC – auf diese Weise wurden meine Vorhaben ein wenig frueher zuhause einzutreffen schon mehrfach torpediert.

Ansonsten aber ist es ganz nett, dass ich es doch weitestgehend schaffe die Bahnfahrt als Uebergang von Arbeit auf Privatleben zu nutzen, so dass ich dann letzten Endes auch mit dem Kopf zuhause ankomme, wenn ich (wahlweise) aus Strassenbahn oder Zug steige.